→Wie funktioniert Identitätsdiebstahl im Hintergrund? Antworten finden Sie im Leitfaden Identitätsdiebstahl verstehen.
Vorsicht: Betrüger versuchen mit gestohlener Identität über Facebook Konzerttickets zu verkaufen. Die Abzocke endet dabei in einem weiteren Identitätsdiebstahl.
Betrüger stehlen die Identität von Facebook-Nutzern
Die Cyber-Kriminellen locken mit gefälschten Profilen und Konzerttickets.
Der Verkauf endet in Abzocke und einem Identitätsdiebstahl.
Wir berichten immer wieder über die fiese Masche des Identitätsdiebstahls. Dabei zeigen sich Betrüger äußerst kreativ, wenn es darum geht, an die persönlichen Daten ihrer Opfer zu gelangen. Besonders aktuell ist zum Beispiel der Trick mit den Konzerttickets. Interessierte Käufer wollen eigentlich nur Karten über Facebook kaufen. Kurze Zeit später merken sie, dass sie Online-Betrügern in die Falle getappt sind. Dabei verlieren sie nicht nur ihr Geld, sondern auch ihre Identität, denn die Kriminellen verlangen ein Foto der Person inklusive Personalausweis – angeblich als Identitätsnachweis, damit das Geld auch sicher ankommt.
Wenig später existieren auf Facebook mehrere gefälschte Profile mit dem Namen des Opfers, die angeblich Konzerttickets verkaufen. Die Social Media-Plattform bietet für die Masche offenbar eine der besten Voraussetzungen, denn hier gelangen die Kriminellen recht schnell an potentielle weitere Opfer. Aber das ist noch lange nicht alles: die Betrüger erstellen sogar im Namen der Geschädigten ein Konto bei einer Online-Bank und die wahren Verantwortlichen bleiben weiterhin anonym.
Y-Kollektiv Journalist Tim Schrankel hat den Spieß umgedreht und kontaktierte bei seinen Recherchen eine Reihe an Fake-Profilen, die ebenso mit gestohlener Identität auf Facebook erstellt wurden und angeblich Konzerttickets verkaufen:
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Bei Betrug, dessen Spur ins Ausland führt, sind der Polizei zwar oft die Hände gebunden, trotzdem ist es wichtig, dass du Anzeige erstattest. In vielen Dienststellen gibt es dafür bereits eigene Abteilungen, die auf Cyber-Kriminalität spezialisiert sind.
Informiere auch deine Freunde, Bekannten, Kollegen und Geschäftspartner über den Identitätsdiebstahl. Neue Freundschaftsanfragen in deinem Namen sollten ignoriert werden.
Identitätsdiebstahl vorbeugen:
Mach in sozialen Netzwerken nicht alles öffentlich und sei sparsam mit Angaben zu deiner Person! Verwende wenn möglich ein Pseudonym. Wenn du deinen tatsächlichen Namen nutzt, veröffentliche keinesfalls Anschrift und Telefonnummer! Ändere etwa auf Facebook die Sichtbarkeit der Liste deiner Freunde auf privat – wie das geht, zeigt dir eine Video-Anleitung der Verbraucherzentrale NRW.
Nutze für soziale Medien möglichst eine separate E-Mail-Adresse. Auch zum Thema kostenlose E-Mail-Adresse bietet die Verbraucherzentrale Tipps.
Falls sie angeboten wird, nutze eine „Zwei-Faktor-Authentifizierung“.
Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum. Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG). Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein. (Mehr zur Arbeitsweise)
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