Anti-Bullying-KI fragt nach, ob Gemeines wirklich gepostet werden soll

Instagram setzt auf ein neues KI-Tool, das Usern eine Nachdenkpause verschafft, wenn sie im Begriff sind, Gemeines zu posten. Das soll helfen, Cyber-Bullying zu reduzieren.

„Wir wissen, dass Bullying ein Problem ist, mit dem viele konfrontiert sind, besonders junge Leute“,

schreibt Instagram-Chef Adam Mosseri im offiziellen Blog. Um dem besser zu begegnen soll die Möglichkeit folgen, die Sichtbarkeit der Postings einzelner Nutzer einzuschränken.

„Willst Du das wirklich posten?“

Genau diese Frage stellt Instagram dank dem KI-Tool, wenn dieses ein Posting als fragwürdig erachtet. So soll das System bei Kommentaren der Art „Du bist so fett und blöd“ anschlagen und dem Poster die Chance geben, derartige Aussagen erst noch zu überdenken, bevor diese tatsächlich auf Instagram mit der Welt geteilt werden. Aktuell befindet sich dieses Feature zunächst auf Englisch im Rollout, doch gegenüber der „BBC“ betont Instagram, dass es auf Dauer global umgesetzt werden soll.

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Die Idee hinter dem Feature ist, dass dadurch letztlich weniger Hasskommentare tatsächlich gepostet werden sollten.

„Bei frühen Tests des Features haben wir festgestellt, dass es manche Leute dazu bewegt, ihre Kommentare zurückzunehmen und etwas weniger Verletzendes zu teilen, wenn sie die Chance hatten, darüber nachzudenken“,

schreibt Mosseri. Helfen soll das nicht zuletzt Teens, da diese zwar am öftesten Cyber-Bullying ausgesetzt seien, solches Verhalten aber am seltensten melden würden.

Selbstverteidigung

Freilich ist zweifelhaft, ob eine KI es tatsächlich schafft, alle beleidigenden und verletzenden Kommentare zu verhindern. Daher plant Instagram mit „Restrict“ ein weiteres neues Feature, das Betroffenen helfen soll, mit Bullying, respektive den Tätern, umzugehen. Geplant ist, dass Nutzer mit Restrict dafür sorgen können, dass die Kommentare eines Users zu eigenen Postings zunächst nur für diesen sichtbar sind.

Allerdings wird man die Möglichkeit haben, diese für allgemeine Sichtbarkeit freizugeben. Zudem soll ein mit Restrict eingeschränkter User nicht mehr sehen, ob man auf Instagram aktiv ist oder seine Direktnachrichten liest.

Quelle: pressetext
Artikelbild: happydancing / Shutterstock


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