Live Drogenhandel auf Instagram: So reagiert die Polizei!
Autor: Andre Wolf
Kann man machen: Auf Instagram eine Live-Übertragung starten und dabei ganz in Ruhe Cannabis verticken. Glaubst du nicht? Ist aber so passiert!
Eine 29-jährige Berlinerin hat tatsächlich ihren Instagram-Kanal genutzt, um Cannabis anzubieten. Das Ganze auch noch im Livestream. Natürlich vor interessiertem Publikum: Der Polizei in Berlin. Nein, gekauft hat die Polizei nicht, besucht haben sie die „Influencerin“ dennoch.
Und als Krönung wurde die Influencerin nun auch auf Facebook bekann, denn die Polizei Berlin widmete ihr ein stylisches Posting auf Facebook.
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In diesem Posting schreibt die Polizei:
Kennen Sie schon „How to sell drugs online and get caught by the police (fast)?“
Nein?! Dann aufgepasst:
?Immer wieder kommen Leute auf die Idee und posten, twittern oder streamen sich selbst um Kopf und Kragen. Das zeigt auch der jüngst bekannt gewordene Fall?
!Achtung Spoilerwarnung!
Gestern ist die Pilotfolge des Formats aus Neukölln gestartet. Sie handelt von einer 29-Jährigen, die aus ihrer Wohnung heraus als Cannabis-#Influencerinauftritt und via Live-Video ihr Dope zum Kauf anbietet. Das Livestreaming spricht sich schnell herum. Auch Kollegen der 13. Einsatzhundertschaft erhalten Kenntnis von dem Video und können ein „Meet & Greet“ mit der Darstellerin kaum erwarten. Von einem Richter holen sie sich die Zutrittserlaubnis für das „Film-Set“
Nach dem Ende des Live Videos wird dieses aufgesucht und die „Requisite“ beschlagnahmt. Dazu gehören u.a. über 300 Gramm Cannabis (zum Teil schon portioniert), diverse Handels-Utensilien, Bargeld, Laptop, Tablet, Handys und ein Schlagring. Die Story halten die Kollegen nun in Strafanzeigen wegen Betäubungsmittelhandels und Verstoßes gegen das Waffengesetz fest.
Wir bezweifeln jedoch, dass das Format über die Pilotfolge hinaus fortgesetzt wird. Denn:
?Das Internet ist kein rechtsfreier Raum und wird es auch nie sein.?
Das Posting der Polizei Berlin hier!
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