Achtung: Opfer sehen ihr Geld nie wieder. Vermehrt tauchen in Facebook-Jobbörsen Angebote auf, die mit einfachen Arbeiten Schnelles Geld versprechen. Die „Allgemeine Zeitung Rhein Main Presse“ hat jetzt vor dieser Masche gewarnt.

Der User N. Dokic hat ein ganz tolles Angebot für alle Mitglieder der Facebook-Gruppe „Jobbörse Mainz“.
2.500 Schweizer Franken kann man bei seiner Firma, die sich „Alliott Partellas Kiliaris Ltd.“ mit Sitz in Genf nennt, verdienen. Was muss man dafür tun? Fast nichts außer von zu Hause aus Kugelschreiber zusammenzusetzen.
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Es klingt relativ einfach: bestell dir die Einzelteile für Kugelschreiber, schick sie bei uns ein und verdiene 2.500 Schweizer Franken im Monat.
Problem an der Geschichte ist, dass es dieses Unternehmen gar nicht gibt!
Der eine oder andere ZDDK-Fan wird wohl bereits jetzt wissen worauf es hinaus läuft, aber offenbar Funktionieren solche Maschen. Im Falle der erwähnten Kugelschreiber noch leicht zu durchschauen (jede echte Firma produziert heutzutage Maschinell).
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Info zum Thema Kugelschreiber & Heimarbeit
Unternehmen benötigen Kugelschreiber in großer Zahl als Werbemittel vor allem in früheren Jahren wurden Kugelschreiber von Hand zusammengesetzt, da Maschinen das zum Teil nicht leisten können, wenn Gewinde den oberen und unteren Teil der Kulis verbindet. Die Heimarbeit mit Kugelschreibern läuft in der Regel so ab, dass die Mitarbeiter die Einzelteile zugesandt bekommen, die Kugelschreiber zusammengesetzt werden und schließlich abgeholt oder wieder zurück geschickt werden. Bei den Kugelschreibern werden so die Mienen eingesetzt, außerdem wird die Feder zum Drehen oder Zusammendrücken eingesetzt. Zuletzt werden Ober- und Unterteil zusammengefügt.
In Tageszeitungen oder in Internetportalen sind immer wieder Anzeigen zu lesen, in denen Heimarbeit mit Kugelschreibern angeboten wird. Eine andere Möglichkeit ist, Unternehmen für Werbeartikel und Bürobedarf anzufragen, ob sie Kugelschreiber in Heimarbeit zusammenbauen lassen. Insgesamt sollte man aber Vorsicht walten lassen: diese Tätigkeit ist nach wie vor sehr beliebt, was viele Betrüger animiert, die Arbeitslosigkeit und Arbeitssuche der Menschen auszunutzen. Häufig müssen die Interessenten in Vorkasse treten, um überhaupt die Materialien zu bekommen.
Kriminelle Anbieter nehmen die fertigen Kugelschreiber häufig nicht mehr zurück. (Quelle: heimarbeit24.de)
Laut Sonja Guettat von der rheinland-pfälzischen Verbraucherschutzzentrale wurde diese Masche früher vor allem in Zeitungsanzeigen und auf Anschlägen praktiziert. Die Verursacher hätten sich lediglich auf die modernen Kommunikationsmöglichkeiten umgestellt.
Meist handele es sich bei diesen Firmen um sogenannte „Briefkastenfirmen“.
Betriebe also, die nur auf dem Papier existieren und ihren Sitz z.B. in einem kleinen Flachbau in Zypern haben. In den seltensten Fällen zahlen sie Geld, meist wird der Interessent übers Ohr gehauen.
Zu besondere Vorsicht wird auch bei „Testkäufen“ gemahnt, bei denen dem Interessenten ein Produkt zugesendet wird das sie dann ins Europäische Ausland weiterleiten sollen. Oft handelt es sich um illegale Ware und der Betreffende macht sich somit (wenn auch unwissend) zum Mittäter.
Autor: Lars R. mimikama.org
Quelle: Allgemeine Zeitung
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Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)

