Das ist mal eine ungewöhnliche „Strafe“: Ein Fußballspieler wird wegen Kritik an China aus einem Videospiel gelöscht.
Konkret handelt es sich um Mesut Özil, der Chinas Umgang mit den mehrheitlich muslimischen Uiguren in einem Tweet kritisiert hat. Dazu bekamen wir Anfragen:
Grund der Aufregung ist jener Tweet von Özil auf Twitter:
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In dem Text auf den beiden Bildern auf dem Tweet nennt Mesut Özil die Uiguren aus Ost-Turkmenistan „Krieger, die sich der Verfolgung widersetzen“ und kritisiert nicht nur China, sondern auch die muslimischen Länder, die zu den Vorgängen schweigen.
Der Publisher NetEase, der die Pro Evolution Soccer-Spiele in China vertreibt, gab daraufhin bekannt, dass Özil aus sämtlichen drei aktuellen Versionen des Spiels in China entfernt wird, wie mehrere Medien berichten.
„Die Rede verletzte die Gefühle der chinesischen Fans und verletzte den Sportsgeist von Liebe und Frieden. Wir verstehen, akzeptieren oder verzeihen dies nicht.“
…so NetEase. Das chinesische Außenministerium behauptet zudem, dass der 31-jährige „durch Fake News getäuscht worden wäre„, es gäbe in China keine Lager zur Inhaftung und Bekämpfung der Uiguren.
Fazit
Ob es nun Mesut Özil wirklich stören wird, dass er aus einem populären Spiel in China gelöscht wird, ist fraglich. Auch dass sich sein sein derzeitiger Verein, Arsenal F.C., von Özils Aussagen distanziert, ist eher dem geschuldet, dass China beispielsweise das Spiel des Clubs gegen Manchester United wegen Özils Aussagen nicht übertragen hat.
Artikelbild: Glomex
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