Soziale Medien völlig außer Kontrolle: Gesetze? Ach ja, die gibt’s auch noch!

Fake News, Hass und Desinformation – Willkommen im rechtsfreien Raum der sozialen Netzwerke

📖Woran erkennt man Fake News zuverlässig? Antworten finden Sie im Leitfaden Fake News erkennen.

Hinweis: Dieser Artikel nutzt Sarkasmus, um die Problematik von Fake News und der Kontrolle sozialer Medien auf eine überspitzte Weise zu beleuchten. Die dargestellten Punkte basieren jedoch auf ernsthaften Fakten und rechtlichen Hintergründen.


Gesetze? Ja klar, die haben wir. Sie sollen uns ja vor der ständigen Flut an Fake News und Hassbotschaften auf Facebook, X, Instagram & Co. schützen. Toll, oder? Dumm nur, dass davon in der Praxis kaum was zu merken ist. Während die Gesetze irgendwo in Aktenordnern verstauben, dreht sich der endlose Kreislauf an Falschinformationen munter weiter. Die Kontrolle? Fehlanzeige! Man könnte meinen, es gäbe niemanden, der sich ernsthaft dafür interessiert, was da in den sozialen Medien abgeht – und das ist gar nicht so weit hergeholt.

Algorithmen: die wahren Herrscher des Internets – Wahrheit? Ach, unwichtig!

Was genau läuft da also schief? Nun, unsere schönen sozialen Netzwerke werden von Algorithmen regiert, die sich kein bisschen für die Wahrheit interessieren. Nein, was wirklich zählt, sind Klicks, Likes und Shares. Wenn eine Nachricht besonders viel Aufregung verursacht, dann wird sie von den Algorithmen ganz nach oben gespült – egal, ob sie völliger Unsinn ist oder nicht. Falschinformationen, Panikmache oder Hetze? Super, das bringt Engagement! Wer braucht schon Wahrheit, wenn man Millionen an Interaktionen haben kann?

Laut einer Studie des MIT verbreiten sich Fake News etwa sechsmal schneller als echte Nachrichten. Na, wenn das kein Grund zum Feiern ist! Für die Plattformen jedenfalls schon. Die stecken das Geld, das sie durch die unzähligen Klicks einnehmen, lieber in die nächste luxuriöse Firmenfeier, anstatt sich ernsthaft darum zu kümmern, dass sie den Mist, den ihre Algorithmen verbreiten, in den Griff bekommen.

Wirtschaftliche Interessen: Fake News zahlen die Rechnungen

Jetzt mal ehrlich: Glaubst du wirklich, dass Facebook, X und Co. großartig was gegen Desinformation unternehmen wollen? Das würde ja bedeuten, dass sie auf einen Haufen Geld verzichten müssten. Polarisierende Inhalte bringen viel mehr Klicks und Likes als langweilige, sachliche Nachrichten. Und da jedes Like, jeder Klick und jeder Kommentar in bares Geld umgewandelt wird, wäre es ja quasi dumm, das zu ändern. Wer will schon auf Gewinne verzichten, nur weil die Wahrheit auf der Strecke bleibt?

Die Whistleblowerin Frances Haugen hat 2021 ziemlich eindrucksvoll enthüllt, wie Facebook genau dieses Problem bewusst in Kauf nimmt. Weniger Maßnahmen gegen Falschinformationen? Klar doch, Hauptsache, die Nutzer*innen bleiben schön aktiv und die Zahlen steigen. Die Welt brennt? Egal, Hauptsache, die Kassen klingeln.

Gesetze? Schön wär’s, wenn sie auch wirken würden

Aber Moment mal, wir haben doch Gesetze! Stimmt, wir haben ja das wunderbare Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG). Das verpflichtet die Plattformen dazu, illegale Inhalte wie Hassrede oder Fake News innerhalb von 24 Stunden zu löschen. Toll, oder? Denkste! In der Praxis sieht es nämlich so aus, dass das NetzDG bestenfalls ein Feigenblatt ist. Irgendwo in einem dunklen Büro sitzt vermutlich eine überarbeitete Person und versucht, die unzähligen Meldungen abzuarbeiten, während draußen die Desinformation fröhlich weiterfließt.

Gesetze, die wir kaum spüren: Realität oder nur unser Gefühl?

Manchmal könnte man meinen, dass all die schönen Gesetze, die uns vor Fake News und Hasskommentaren schützen sollen, in irgendeinem verstaubten Aktenordner abgelegt wurden – weit entfernt von der Realität in den sozialen Medien. Dieses Gefühl, dass die Maßnahmen nicht wirklich greifen, teilen viele Nutzer*innen. Obwohl es Gesetze wie das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) gibt, scheint der Strom an Falschinformationen und Hetze kaum abzunehmen. Aber ist das nur unsere subjektive Wahrnehmung oder liegt tatsächlich etwas im Argen?

Die Wahrheit ist: Es gibt eine riesige Diskrepanz zwischen dem, was gesetzlich vorgeschrieben ist, und dem, was auf den sozialen Netzwerken wirklich passiert. Die Algorithmen, die unsere Feeds bestimmen, sind nicht darauf ausgelegt, Desinformation zuverlässig zu filtern. Automatisierte Systeme stoßen an ihre Grenzen, wenn es darum geht, den Kontext von Nachrichten zu erfassen, und die Zahl der menschlichen Prüfer reicht nicht aus, um die unüberschaubare Menge an Inhalten effizient zu überwachen.

Zudem bleibt in unserer Wahrnehmung oft haften, wenn Fake News durch die Moderationslücken schlüpfen, während wir die Fälle, in denen das System funktioniert, weniger bewusst wahrnehmen. Das verstärkt das Gefühl, dass niemand die Kontrolle hat – obwohl es tatsächlich Bemühungen gibt. Es ist also nicht nur unser Eindruck, sondern eine reale Schwäche in der Durchsetzung und dem Interesse der Plattformen, die oft wirtschaftliche Interessen über strenge Moderation stellen.

Und selbst wenn sie wollten – die Plattformen sind heillos überfordert. Es gibt einfach zu viele Posts, zu viele Videos, zu viele Kommentare. Klar, die automatisierten Systeme zur Inhaltsmoderation sind eine nette Idee. Aber leider verstehen diese Algorithmen genauso wenig von Ironie, Kontext oder tatsächlichen Fakten wie ein Toaster. Da geht halt auch mal eine handfeste Falschmeldung durch, während ein satirischer Kommentar versehentlich gelöscht wird. Prima.

Die Behörden? Na ja, die haben halt auch Besseres zu tun

Natürlich könnte man denken, dass die Behörden uns vor diesem Desaster retten könnten. Die Realität? Schön wär’s. Viele Behörden sind personell und technisch so unterbesetzt, dass sie nicht mal ansatzweise hinterherkommen, den Wahnsinn zu kontrollieren. Da sitzen dann vielleicht ein paar Leute, die sich durch Berge von gemeldeten Verstößen wühlen, aber die Flut an Desinformation wächst schneller, als sie löschen können.

Ach, und dann wäre da noch das Problem mit der internationalen Ausrichtung der Plattformen. Facebook und Co. haben ihren Sitz ja schön gemütlich in den USA – da lässt sich das mit den deutschen Gesetzen nicht ganz so einfach durchsetzen. Während die Behörden hier zusehen, wie die Fake News über die Bildschirme flimmern, feiern die Konzerne jenseits des Atlantiks den nächsten Rekordgewinn. Klingt doch nach einem perfekten System, oder?

Was bleibt uns? Selbst ist der Mensch

Da wir uns offensichtlich nicht auf die sozialen Netzwerke und auch nicht auf die Behörden verlassen können, bleibt uns nur eine Möglichkeit: Wir müssen selbst aktiv werden. Ja, richtig gehört. Wenn wir wollen, dass der ganze Fake-News-Irrsinn aufhört, müssen wir unsere eigenen kleinen, heldenhaften Maßnahmen ergreifen. Keine Sorge, das klingt dramatischer, als es ist.

1. Quellencheck: Deine neue Superkraft

Bevor du das nächste Mal irgendwas teilst, frag dich doch mal, woher diese Nachricht eigentlich kommt. Ist das eine seriöse Quelle oder doch eher irgendein ominöser Blog, der mehr Verschwörungen als Fakten produziert? Klar, es macht keinen Spaß, jedes Mal nachzuschauen, aber hey – besser, als unwissentlich Teil der Desinformationsmaschine zu werden, oder?

2. Melde Fake News: Dein kleiner Beitrag zum Weltfrieden

Die sozialen Plattformen haben extra Funktionen eingebaut, mit denen du Fake News und Hasskommentare melden kannst. Nutze sie! Ja, es mag so aussehen, als würde deine Meldung im Nirvana der Internetbürokratie verschwinden, aber jede einzelne Meldung zählt. Wenn genug Leute Desinformation melden, bleibt den Plattformen nichts anderes übrig, als irgendwann mal etwas zu tun. Oder zumindest so zu tun, als ob.

3. Bewusstes Teilen: Mehr Macht als du denkst

Du hast tatsächlich die Macht, den Fluss der Fake News zu bremsen. Indem du nicht jeden emotionalen Blödsinn teilst, sondern nur geprüfte, verlässliche Nachrichten verbreitest, setzt du ein kleines, aber starkes Zeichen. Das ist wie Recycling, nur für dein Gehirn und die digitale Welt.

4. Bildung ist Macht: Werde ein Fakten-Superheld

Ja, wir leben in einer Welt voller Desinformation. Aber das heißt nicht, dass wir uns nicht dagegen wappnen können. Organisationen wie Mimikama oder Faktenfinder der Tagesschau bieten dir jede Menge Tipps, wie du besser mit Fake News umgehen kannst. Nutze diese Ressourcen! Je mehr wir lernen, desto schwerer wird es für die Desinformationsmaschinerie, uns zu manipulieren.

Fazit: Zeit für Action!

Die sozialen Netzwerke werden uns nicht vor der Flut von Fake News retten, und auch die Behörden sind überfordert. Aber das bedeutet nicht, dass wir hilflos sind. Wir können – und müssen – selbst aktiv werden. Durch kritisches Denken, das Melden von Fake News und bewusstes Teilen von verlässlichen Informationen können wir den Wahnsinn eindämmen. Also, worauf wartest du noch?

Melde Fake News und informiere dich weiter: Mimikama Newsletter


Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein.
(Mehr zur Arbeitsweise)