Die meisten großen Netzwerkbetreiber haben ihren Sitz in den USA und sind dort gesetzlich verpflichtet, jeden Verdacht auf kinderpornografische Inhalte einer halbstaatlichen Stelle zu melden. Dafür sichern die Netzwerkbetreiber die Inhalte und alle dazugehörigen Daten und löschen diese anschließend.
Nur wer Missbrauchsdarstellungen meldet, hilft bei der Bekämpfung von Kinderpornografie!
Jede Meldung beim Netzwerkbetreiber führt dazu, dass Inhalte überprüft – und im Ernstfall – auch aus dem Netzwerk entfernt werden.
Was geschieht mit meiner Missbrauchs-Meldung beim Netzwerk?
Die Meldungen bezüglich Kinderpornografie, Missbrauch bzw. sexueller Gewalt werden von den sozialen Netzwerken (ansässig in den USA) an das „National Center for Missing and Exploited Children“ weitergeleitet. Dieses nimmt Hinweise auf, sichert Beweise und beauftragt anschließend die Löschung der Inhalte in den Netzwerken.
Danach werden die Hinweise an die Polizeibehörden des Landes weitergegeben, aus dem der Upload registriert wurde. In Deutschland prüft das Bundeskriminalamt zentral jeden Hinweis nochmals und leitet diesen an die Polizeibehörden in den jeweiligen Bundesländern weiter. So können Ermittlungen vor Ort aufgenommen werden.
Netzwerkbetreiber, aber auch anderen Beschwerdestellen sind verpflichtet, die gemeldeten Inhalte ausführlich zu prüfen. Nicht jeder Inhalt ist auf den ersten Blick als Missbrauchsdarstellung zu erkennen, entsprechend kann es dauern, bis ein Video oder ein Bild juristisch bewertet wird. Erst dann kann eine Löschung beim Netzwerkbetreiber vorgenommen werden.

Die wichtigsten Regeln gegen die Verbreitung von Kinderpornografie
- Video nicht weiterschicken.
- Dem Netzwerkbetreiber und/oder der Polizei melden.
- Aus Chatgruppen austreten, in denen solche Inhalte verbreitet werden. Zivilcourage zeigen! Kinder und Jugendliche aufklären!
Alle Handlungsempfehlungen finden Sie unter: SoundsWrong.de
Quelle
Polizei-Beratung
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