Was zunächst nach Zensur klingt, entpuppt sich als witzige Werbekampagne Neuseelands, in der die Vielseitigkeit des Landes gezeigt werden soll.
Immer die gleichen Motive: Vermutlich ist jeder, der sich für Neuseeland interessiert oder eine Reise dorthin plant schon darauf gestoßen: Influencer-Fotos an den immer gleichen Spots des Landes. Diese Orte sind in der Tat sehenswert, doch zeigen sie auch ein sehr einseitiges Bild eines höchst facettenreichen Landes.
Neuseeland mal anders
In den Videos der Werbekampagne ist Comedian Thomas Sainsbury zu sehen, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, zu verhindern, dass immer die gleichen Fotos an den gleichen Orten gemacht werden. Dafür verkleidet er sich als Ranger der „Sozialen Beobachtungseinheit“ (original: Social Observation Squad) und begibt sich an beliebte Foto-Spots, wo er die Fotografierenden dazu bewegen will, auch den Rest des Landes abzulichten. So fährt er sie mit seinem Ranger-Wagen zu anderen, weniger bekannten Plätzen, wie zum Beispiel einem Weingut.
Hintergrund der „Travelling under the Social Influence“- Kampagne (sinngemäß Reisen unter dem Einfluss Sozialer Medien) ist natürlich keineswegs ein wirkliches Verbot von Schnappschüssen an den beliebten Orten. Vielmehr soll sie auf humoristische Art dazu anregen, sich auch außerhalb von Influencer-Fotos mit der Schönheit des Landes auseinanderzusetzen. Auch die Gefahr, in die sich manche Menschen begeben, um ein „typisches“ Foto, wie beispielsweise eines auf dem Mittelstreifen einer einsamen Straße, werden thematisiert. Neuseeland beweist mit den Imageclips Humor und regt vielleicht den ein oder anderen Reiseblogger zum Weiterdenken an.
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Gastautorin: Annika Hommer von “Irgendwas Mit Schreiben„
Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
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