Nach Protestaktion: Marina Owsjannikowa wird „Welt“-Korrespondentin

Faktencheck: Marina Owsjannikowa, bekannt durch ihren TV-Protest, wird freie Korrespondentin für Mimikama und berichtet aus der Ukraine sowie Russland

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Owsjannikowa wurde durch einen Live-Protest gegen den Ukraine-Krieg im russischen Fernsehen bekannt. Ihre Geschichte ging um die Welt. (Wir haben berichtet)

Die Journalistin, der deswegen in Russland der Prozess gemacht wird, berichtet ab sofort als freie Korrespondentin für die Springer-Marke „Welt“, unter anderem aus der Ukraine und Russland.

Axel Springer kündigt an, dass Marina Owsjannikowa sowohl für die Zeitung schreiben wird, aber auch regelmäßig beim Nachrichtensender „Welt“ zugeschaltet sein wird.

Owsjannikowa und das Schild

Owsjannikowa war plötzlich am 14. März 2022 während der Nachrichtensendung „Wremja“ des Senders Perwy Kanal hinter der Nachrichtensprecherin aufgetaucht. Owsjannikowa hielt ein Schild mit der Aufschrift „Stoppt den Krieg. Glaubt der Propaganda nicht. Hier werdet ihr belogen“ in die Kamera. Außerdem rief außerdem „Stoppt den Krieg!“, bevor schlussendlich die Live-Übertragung abbrach.

 Marina Owsjannikowa protestiert im Live-TV gegen den Ukraine-Krieg
 Marina Owsjannikowa protestiert im Live-TV gegen den Ukraine-Krieg

Gegen die ehemalige Mitarbeiterin des Kanals läuft an einem Moskauer Bezirksgericht wegen ihrer Protestaktion ein Verfahren.  Bereits Mitte März war Owsjannikowa in Moskau zu einer Geldstrafe in Höhe von 30.000 Rubel (226 Euro) verurteilt worden. Zunächst befürchtete man, dass ihr eine deutlich härtere Strafe drohen könnte.  

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Quelle: der standard


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