Betrüger geben sich in Phishing-E-Mails als „Instagram“ aus

Janine Moorees, 18. Mai 2021
Betrüger geben sich in Phishing-E-Mails als "Instragram" aus
Artikelbild: Shutterstock / Von ashadhodhomei

Phishing-E-Mails gibt es in vielen Formen. In diesem Fall scheint die E-Mail von Instagram zu kommen.

Ein Mann aus Hückelhoven erhielt am Dienstag, 11. Mai, eine E-Mail, die angeblich von Instagram stammte. Darin stand, dass sich jemand in Taiwan auf seinem Instagram Account angemeldet habe. Falls er das nicht gewesen sei, solle er sicherheitshalber sein Passwort zurückzusetzen.

Geistesgegenwärtig überprüfte der Hückelhovener, ob es sich um eine Phishing Mail handeln könnte und wurde fündig. Aus diesem Grund kam er der Aufforderung nicht nach und änderte sein Passwort nicht, so dass diese Phishing Mail erfolglos blieb.

Ratschläge der Polizei

Um nicht Opfer solcher gut getarnter Versuche unbekannter Betrüger zu werden, rät die Polizei:

  • Der Absender einer E-Mail nutzt keine Internetadresse der Firma, die in der Nachricht als Absender genannt wird. Sie können im sogenannten Header prüfen, von wem die Nachricht tatsächlich stammt. Klicken Sie auf keinen Link oder Anhang, wenn Sie nicht sicher sind, woher die Mail stammt.
  • Enthaltene Links führen Sie auf eine gefälschte Internetseite. Prüfen Sie vor dem Anklicken unbedingt das „Linkziel“! Lesen Sie die Internetadresse genau. Manchmal verändern die Betrüger nur Kleinigkeiten. Am Besten klicken Sie keinen Link in einer E-Mail an, sondern öffnen stets die Ihnen bekannte echte Seite ihrer Bank oder des Social Media Accounts in einem Browser.
  • Tragen Sie daher ständig benötigte Internet-Adressen in die Favoritenliste ihres Browsers ein.
  • Wenn Ihnen eine Mail verdächtig vorkommt, können Sie auf verschiedenen Internetseiten überprüfen lassen, ob sie von einem seriösen Anbieter stammt. Nutzen Sie diese Möglichkeit.
  • Wenn Sie Opfer einer Phishing Mail geworden sind, erstatten Sie in jedem Fall Anzeige bei der Polizei, damit andere Menschen gewarnt werden können.

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Quelle: PP/Kreispolizeibehörde Heinsberg
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