Das Foto einer Frau, die in der Öffentlichkeit ein Baby stillt, ging viral – Was macht Celeste Ayala so besonders?
Wir erhielten Anfragen zu folgendem Statusbeitrag auf Facebook:
Eine rührende Szene, wenn man die Hintergründe weiß. Denn diese Frau ist nicht die biologische Mutter dieses Babys!
Der Faktencheck
Das Foto stammt laut Bento aus Argentinien. Die Frau, welche das Baby stillt, ist Polizistin und an jenem Tag in einem Kinderkrankenhaus in Buenos Aires zum Wachdienst eingeteilt gewesen. Ihr Name lautet Celeste Ayala und sie ist selbst Mutter zweier Kinder. Das Baby auf dem Foto ist jedoch nicht ihr eigenes, sondern wurde zusammen mit fünf weiteren Kindern von der Behörde aus unzureichenden Familienverhältnissen gerettet und in jenes Krankenhaus gebracht.
Das jüngste der sechs Kinder weinte bitterlich und Ayala nahm an, dass es vor Hunger schrie. Kurzerhand entschloss sich die Frau, das Baby selbst zu stillen und fragte das Personal. Dieses warnte Ayala vor “dem Geruch und dem Schmutz” des Kindes, doch es war ihr egal. Sie setzte sich auf einen Stuhl und gab ihm die Brust.
„Es wollte gar nicht wieder loslassen“, berichtet Ayala. „Es hat aufgehört zu weinen – und streichelte mich auch.“ Das Baby habe nicht nur Hunger gehabt, sondern auch Zuwendung gebraucht, erzählte Ayala.
Ayalas Kollege Marcos Heredia erstellte einen Beitrag auf Facebook, wo die Geschichte inklusive Foto viral ging.
Auch der zuständige Minister der Provinz Buenos Aires zeigte sich erkenntlich und traf sich mit Celeste Ayala persönlich, um ihr zu danken.
Auf Twitter lobt er die Tat der Polizistin und schreibt “sie sei ein Beispiel für die Art von Polizeiarbeit, die ihn stolz mache”.
Hoy recibimos a Celeste, la oficial que amamantó a un bebé en el Hospital de Niños de #LaPlata para notificarle su ascenso. Queríamos agradecerle en persona ese gesto de amor espontáneo que logró calmar el llanto del bebé. La policía que nos enorgullece, la policía que queremos. pic.twitter.com/8aBp0Xj4Zj
— Cristian Ritondo (@cristianritondo) August 17, 2018
Weitere Quellen: La Vanguardia
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