Keine Panik vor dem PopUp „Ihr iPhone wurde gehackt“

Autor: Ralf Nowotny

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Auch Besitzer eines iPhone sind vor sogenannter Scareware nicht gefeit: Auf einem PopUp wird behauptet, das Handy sei gehackt worden.

Viele Smartphone-Nutzer kennen nervige PopUps zu Genüge: Man surft auf diversen Seiten, plötzlich kommen PopUps mit Behauptungen wie beispielsweise, dass man heute der 1 Millionste Google-Nutzer sei und einen Audi A7 gewonnen habe.
Dieses PopUp zielt jedoch speziell auf iPhone-Benutzer ab und behauptet, das Smartphone sei gehackt worden.

So sieht das PopUp aus, welches unvermittelt beim Surfen im Internet auftauchen kann:

Nein, das iPhone wurde nicht gehackt
Nein, das iPhone wurde nicht gehackt

Der Text der PopUps variiert, im Kern wird jedoch immer behauptet, dass das iPhone gehackt worden sei und man eine „Sicherungsapp“ installieren müsse.
Zwei Variationen des Textes auf dem PopUp:

„Ihre iPhone-Verbindung wurde gehackt und jemand trackt Sie! Schließen Sie diese Seite nicht. Wenn dieses Problem nicht innerhalb von zwei Minuten behoben ist, ibt der Hacker Ihre Identität bekannt und sendet Ihren Browserverlauf und Ihre Frontkamera-Fotos an ALLE IHRE KONTAKTE!“

oder

„Ihr iPhone wurde gehackt.
Alle Ihre Aktionen auf dem Gerät werden von einem Hacker verfolgt.
Sofortiges Handeln ist nötig!“

Achtung, Scareware!

Unter Zeitdruck, nämlich einem Countdown-Timer, wird man aufgefordert eine App zu installieren, dabei handelt es sich jedoch um sogenannte Scareware. Der Begriff kommt vom englischen „to scare“ = erschrecken, denn die App wird dann behaupten, dass viele Trojaner und Viren auf dem iPhone seien und nur der teure Kauf der Vollversion das iPhone retten könnte.

„Nerven bewahren“, sagt Apple

Bei störenden PopUps handelt es sich meist über betrügerische Werbung oder eben Meldungen, die den Nutzern vorgaukeln, etwas stimme mit dem iPhone nicht. In einem solchen Fall sollte man keinen Links folgen, die in diesen PopUps enthalten sind. Stattdessen einfach weg navigieren, die Seite bzw. das Fenster schließen.

Vor allem, wenn man aufgefordert wird, Apps oder sonstige Software runterzuladen, ist höchste Vorsicht geboten. Reagiert man auf die Forderungen in PopUps und installiert fremde Software, kann es gut möglich sein, dass diese erst recht Schäden anrichten, und im schlimmsten Fall sogar Daten abgreifen, beschreibt Apple auf einer Support-Seite.

iPhones gelten als sehr sicher

Grundsätzlich muss man sich als iPhone-Nutzer keine Sorgen über Hack-Angriffe machen, außer es wurde mit einem Jailbreak „geknackt“, weiß Chip zu berichten.

Somit ist ein Angriff am ehesten dann möglich, wenn du dein iPhone mal länger jemand anderes überlassen hast und dieser vielleicht doch nicht dein bester Freund ist. So ist es ein Einfaches, Schad-Software auf das Gerät zu spielen.
Ist es unglücklicherweise gelungen, so setze dein iPhone auf Werkseinstellungen zurück, ändere sämtliche Zugangscodes, entferne deine SIM-Karte und setz dich notfalls mit Apple in Verbindung.

Daher: iPhone nicht jailbreaken und ein „Gib mal her, ich installiere dir eine tolle App.“ mit „Danke, aber nein danke!“ ablehnen.


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