Radio-Journalisten während Live-Sendung erschossen

Journalistenleben in Gefahr: Mimikama beleuchtet die Erschießung von Radio-Journalisten während einer Live-Sendung und die Bedrohung der Pressefreiheit

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Dominikanische Republik/Santa Domingo: Am Dienstag mussten zwei Journalisten eines Radiosenders ihr Leben lassen.

Die Präsidentin der Radiomoderatorenvereinigung des karibischen Landes spricht von einem Anschlag auf die Pressefreiheit.

Wie die ‘Welt’, ‘derStandard’ und der ‘Spiegel’ berichten, wurden am Dienstagmorgen (Ortszeit) zwei Journalisten während einer Facebook-Live-Übertragung in dem Radiostudio von FM 103 in San Pedro de Macoris im Osten des Landes erschossen und eine Sekretärin verletzt.

Mindestens ein Unbekannter ermordete den Produzenten, Leonidas Martinez und den Moderator, Luis Manuel Medina der Sendung “Milenio Caliente” (Heißes Jahrtausend). Die Sekretärin wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Laut ‘Welt’ spekulieren Journalistenorganisationen, dass die Morde mit Berichten über soziale Missständen zu tun haben könnten.

Nach Informationen von “Reporter ohne Grenzen” stelle die Berichterstattung über Drogenhandel, Korruption oder organisiertes Verbrechen ein großes Risiko in der Dominikanischen Republik dar.

Im Internet soll ein Video des Vorfalls kursiert sein, auf welchem zu sehen ist, wie Moderator Medina inne hält, als von draußen Schüsse ertönen und eine Frauenstimme “Schüsse! Schüsse! Schüsse!” ruft.

Quellen: Welt, derStanderd, Spiegel Online


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