Zum Thema “Safer Internet Day 2016” gehen wir mit Klicksafe.de konform und beleuchten ebenso deren Schwerpunktthema „Extrem im Netz“.

Extrem im Netz, das ist das grundlegende aktuelle Thema, welches man überall vorfindet. Die Idee, dass sich das Internet selbst bereinigt, dass gewisse Tendenzen sich durch neu entstehende Gegentendenzen neutralisieren, ist in der Realität kaum zu sehen.

Extrem im Netz, das kann vieles sein! Das muss nicht nur politisch Bestand haben, sondern kann auch gesellschaftlich zum Ausdruck kommen. Enttäuschte Erwartungen oder persönliche Misserfolge können dazu führen, dass man sich dazu verleiten lässt, in den Sozialmedien seine Wut zu entladen und dabei über das Ziel hinausschießt.

MIMIKAMA

Es sind gerade die emotionalen Momente, welche uns dazu hinreißen lassen, dass man unbedacht kommentiert oder manchmal auch über das Ziel hinausschiesst. Nettiquette? Oftmals ist das Wort sogar unbekannt, bzw. völlig in Vergessenheit geraten.

Nettiquette

Nettiquetten sind selbst auferlegte Verhaltensregeln im Netz. Es sind keine festen Regeln, sondern ein immer wieder auftauchender Leitfaden zu den gemeinschaftlichen Verhaltensweise in Netzwerken. Immer da, wo Menschen aufeinander treffen, kann es zu Reibereien oder aber auch zu vorschnellen Kommentaren kommen. Nettiquetten sollen hier ein Hilfswerk sein, wie man sich gegenseitig in dem virtuellen Bereich des Netzes verhält.


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Man kann sich auch selbst Nettiquetten auferlegen, dass ist gar nicht so dumm. Das müssen keine knallharten Gesetze sein, sondern können auch Fragen sein, die man sich selbst stellt, um die eigenen Grenzen zu finden. Beispiele:

  • Äußere ich öffentlich Beleidigungen?
  • Äußere ich öffentlich Vermutungen?
  • Wie streitlustig gebe ich mich?
  • Wie viel Rückgrat zeige ich in Diskussionen?
  • Welche Inhalte poste ich unter Einfluss von Alkohol/Drogen/Medikamenten?
  • Wie sehr kann ich meine Ausdrucksweise in emotionalen Momenten kontrollieren?
  • Wie sieht meine Medienkompetenz aus: kann ich mit dem Echo umgehen, was eventuell extrem ausfallende Kommentare hervorrufen?
  • Poste ich aus Trotz, nur um andere zu Schaden?

Ich muss mir selbst im Klaren sein, warum ich etwas schreibe, welche Wortwahl ich treffe und welche Konsequenzen meine Inhalte haben können.

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Warum greife ich andere Menschen an?

Stelle Dir selbst immer die Frage, was Du damit erreichen willst, wenn Du andere Menschen angreifst. Gerade dann, wenn Du nichts mit ihnen zu tun hast. Hast DU einen Vorteil davon oder ist Dein Ziel lediglich, den anderen schlecht zu machen?

Speziell der letztere Fall kann Komplikationen mit sich bringen: im Falle von Verleumdungen kann man sich eine Anzeige einfangen. Das hat auch nichts mit Meinungsfreiheit zu tun, denn in dem Moment, in dem ich die Rechte anderer verletze, bin ich nicht mehr durch meine Freiheit in der Äußerung gedeckt.


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Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)