Sammelklage gegen Apple: Verstoß gegen Verbraucherschutz

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100 Betroffene haben in den USA eine Sammelklage gegen Apple eingereicht und fordern mehr als 5 Millionen Dollar Schadensersatz.

Sie berichten über massive Probleme, seitdem sie das Update auf iOS 9 auf ihren iPhone-4S durchgeführt haben. Darunter fallen eine verzögerte Touch-Interaktion und App-Starts, sowie Verlangsamung der Performance, (Telefonieren, E-Mail, Kontakte) samt Abstürzen und Einfrieren.

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Kurzum, das Handy wurde durch die Aktualisierung für den täglichen Gebrauch unbrauchbar. So blieb manchen Kunden nichts anders übrig, als sich ein neues Handy zu kaufen. ZDNet beschreibt dazu:

„Täuschungspraxis und irreführende Werbung haben Schaden und wirtschaftliche Nachteile für den Kläger sowie die Sammelklägergruppe bewirkt, denen die Nutzung eines funktionsfähigen iPhones entging. Einige Mitglieder der Gruppe waren gezwungen, neue Smartphones zu kaufen.“


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Täuschung?

Auf der offiziellen Homepage von Apple weist der Konzern explizit darauf hin, dass iOS 9 auch mit einem iPhone 4S kompatibel ist: http://www.apple.com/at/ios/whats-new/

Kommt einem irgendwie bekannt vor? Absolut richtig. Schon 2010 klagte Bianca Wofford (Kalifornien) den Apple-Konzern an. Eine Aktualisierung ihres iPhone 3GS auf das damals neue iOS 4 führte ebenso zu Abstürzen und Beeinträchtigung der Leistung. Apple wurde unfaire Geschäftspraktiken samt irreführender Werbung unterstellt. Die Klage wurde ein Jahr später abgewiesen.

via ZDNet

durch Gastautor Oliver Sch.

Artikel- und Vorschaubild: 10 FACE / Shutterstock.com


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