Schwarzfahrerin entpuppt sich als Mann, greift Bundespolizisten an und landet in der Psychiatrie

Eine bizarre Geschichte über einen verkleideten Mann, der Bundespolizisten angreift. Mimikama klärt über die Hintergründe und die Folgen auf

Mimikama braucht Verstärkung – hilf uns, eine weitere Person ins Team zu holen

Mainz – Montag Abend, gegen 17 Uhr verletzte ein 43-jähriger Mann einen Bundespolizisten am Arm.

Ein Zugbegleiter meldete zunächst eine Frau, die ohne Fahrschein im Intercity von Koblenz nach Mainz fuhr. Bundespolizisten empfingen die fraulich gekleidete Person im Zug am Hauptbahnhof Mainz. Da sie unvermittelt die Flucht ergriff, hielten sie die Beamten fest. Die Schwarzfahrerin krallte sich mit ihren Nägeln in den Arm eines Bundespolizisten und verletzte ihn. Außerdem trat und schlug sie in Richtung der Beamten.
Aufgrund der aggressiven Verhaltensweise und Auskunftsverweigerung, brachten die Bundespolizisten die Person ins Revier und stellten mittels Fingerabdrucks ihre Identität fest. Der Verdacht der Beamten, dass es sich um einen Mann handelt, bestätigte sich. Er urinierte zudem ins Revier und spuckte auf den Boden.


Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,13 Promille. Der verletzte Beamte brach seinen Dienst ab, um sich im Krankenhaus behandeln zu lassen. Das Ordnungsamt brachte den Schwarzfahrer in eine psychiatrische Klinik. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Schwarzfahrens, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Verunreinigung.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern


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