Digital gilt vergleichbares: Junge Menschen sind unzähligen Risiken wie unangemessenen Inhalten ausgesetzt und müssen erst lernen, wie sie sich verantwortungsbewusst im Internet bewegen. Was analog selbstverständlich ist, sollten Eltern digital nicht vernachlässigen: Der Nachwuchs braucht Hilfestellungen ebenso wie entgegengebrachtes Vertrauen beim Surfen. Anstelle von Verboten, die mobile Geräte noch reizvoller machen, sind klare Absprachen bezüglich der Nutzung wichtig. Denn Kinder sind besonders schutzbedürftig und Eltern wichtige Vorbilder, die ihren Nachwuchs auch im Netz begleiten sollten.
Eltern mit hohen IT-Sicherheitskompetenzen schützen ihre Kinder besser im Netz
Das zeigt auch die aktuelle Studie „Cybersicherheit in Zahlen“ von G DATA CyberDefense, Statista und brand eins: Eltern mit größerer IT-Sicherheitskompetenz setzen zu Hause zusätzliche IT-Schutzmaßnahmen wegen ihrer Kinder um (rund 78 Prozent). Fakt ist: Auch mit wenig Wissen im Bereich IT-Sicherheit verhelfen Eltern ihren Kindern mit einfachen Maßnahmen zu mehr Schutz im Internet.
Tim Berghoff, Security Evangelist bei G DATA CyberDefense sagt dazu:
„Sobald sich Kinder und Jugendliche alleine im Internet bewegen, sind digitale Kompetenzen und ein „Basiswissen“ in IT-Sicherheit notwendig. Für Eltern ist es ratsam, Gefahren von Anfang an ganz offen anzusprechen und gemeinsam mit ihrem Nachwuchs grundlegende IT-Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen, wie die Deaktivierung von Ortungsdiensten in den Einstellungen der App-Berechtigungen und das Erstellen sicherer Passwörter.“
Tipps für mehr Online-Sicherheit ihrer Kinder
Kinder-Konto einrichten:
Egal, ob Smartphone oder PC, ein eigenes Profil für das Kind hilft dabei, die Sicherheits- und Privatsphäre-Einstellungen zu justieren, die dem jeweiligen Kindesalter entsprechen.
Gefahren offen ansprechen:
Eltern sollten mit ihren Kindern über Inhalte und Situationen sprechen, die sie problemlos mit Freunden und der Familie teilen können. Gleichzeitig sind Erklärungen wichtig, warum Fotos, Telefonnummern und Adressen unveröffentlicht bleiben sollten.
Berechtigungen von Apps prüfen:
Eltern sollten die volle Kontrolle darüber behalten, welche Apps der Nachwuchs installiert und welche Berechtigungen mit der Verwendung einhergehen. Ein Passwort für den Apple Store sorgt für die notwendige Kontrolle.
Einstellungen gemeinsam vornehmen:
Grundlegende Einstellungen können mit dem Kind zusammen erfolgen, sodass es nach und nach lernt, was es bei der Einrichtung von Anwendungen zu beachten gibt.
Klare Absprachen treffen:
Eltern sollten Vereinbarungen für die Dauer der Nutzung festlegen. Mit Hilfe technischer Unterstützung können sie dafür sorgen, dass sich das Gerät nach einer bestimmten Dauer abschaltet, zum Beispiel mit der Google Family Link App.
Surfen, aber sicher:
Eine Sicherheitssoftware schützt internetfähige Geräte vor Schadprogrammen, wie zum Beispiel Trojanern und bietet eine grundlegende Basis für mehr Schutz beim Surfen.
Quelle: gdata.at
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