Uns allen ist das Schicksal des kleinen Hope noch stark in Erinnerung. Als Clickbait wurde sein Bild viral um die Welt geschickt – aber wie viele wissen, was aus dem Jungen geworden ist?
Im Dezember 2017 fertigte unser Mitarbeiter Jens einen sehr informativen Artikel zu einem kleinen Jungen aus Nigeria an, der der Hexerei bezichtigt wurde. Seine Familie hatte ihn deswegen verlassen und eine dänische Entwicklungshelferin namens Anja Ringgren Lovén kümmerte sich um den verstoßene 2-Jährigen. Anja schenkte ihm den Namen Hope.
Das Foto von den beiden, auf dem zu sehen ist, wie sie ihm aus einer Plastikflasche zu trinken gibt, ging auf den sozialen Medien viral und wurde als Lockmittel für Likes und Kommentare missbraucht.
Dieses Clickbaiting brachte eine Momentaufnahme ohne weitere Informationen in Umlauf. Denn bei Seitenbetreibern, die mit Clickbaiting arbeiten, ist nicht gewiss, ob die Geschichte zu dem Bild der Wahrheit entspricht, wer die Beteiligten wirklich sind und was aus ihnen geworden ist.
Um dieses Bild ging es:
Zugegeben, viele Internetnutzer interessiert es schlicht und ergreifend erst gar nicht, wie die Wahrheit wirklich aussieht. Der Verbleib ist nicht so wichtig – Hauptsache man kann sich in diesem Moment über etwas aufregen oder bemitleiden.
Nichts destotrotz:
Was wurde aus Hope?
DINNødhjælp ist ein freiwilliger Zusammenschluss und kämpft für Kinderrechte. Sie haben es sich zur Hauptaufgabe gemacht, sogenannte “Hexen-Kindern”, die verstoßen wurden wie Hope, weil ein Priester meint, sie seien verhext worden, ein neues Leben zu schenken.
Quelle: dinnoedhjaelp.dk
Ein Jahr nach besagtem Foto geht es Hope gut und er erhält nicht nur Bildung, sondern erfährt in einem Kinderheim endlich Liebe und Geborgenheit.
Die Geschichte von Hope und vielen weiteren Kindern kann man zum Beispiel auf Instagram oder Facebook mitverfolgen.
Es ist wunderbar zu sehen, dass es Menschen gibt, die vor allem im realen Leben wirklich etwas Gutes bewirken.
Laut My Modern Met hatten Menschen für Hope über eine Millionen Dollar gespendet. Also Hut ab vor Anja Ringgren Lovén und all den anderen “stillen” Helden, die das Leben von Einzelnen so viel besser machen.
Weitere Quellen:
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2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)


