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Stoppt Aldi Talk sein Prepaid-Angebot wirklich?

Kathrin Helmreich, 10. April 2017

Ab Juni soll Aldi Talk nicht mehr verfügbar sein, denn Aldi nimmt sein Prepaid-Angebot vom Markt. Dies betrifft bis jetzt aber nur Belgien!

Nutzer teilen die Information, dass ab Juni Aldi sein Prepaid-Angebot vom Markt nimmt, jedoch übersehen sie dabei, dass dies nicht weltweit zutrifft!

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Bild im Klartext:

Manno ab 6.6 wird alditalk gesperrt. Bis dahin soll man sein guthaben aufgebraucht haben.
Bin jetzt seit über 16 jahren bei denen..
Aldi Talk stoppt Prepaid-Angebot / GrenzEcho
Aldi Talk nimmt sein Angebot von sogenannten Prepaid-Karten ab dem 6. Juni vom Markt. Die Supermarktkette erklärt den Schritt mit…

Dabei wirkt es so, als würde Aldi dieses Angebot vor allem in Deutschland auflassen – was so nicht richtig ist.

Was ist dran an der Geschichte?

Aldi Talk nimmt tatsächlich sein Angebot ab dem 6. Juni vom Markt – aber bisweilen nur in BELGIEN!

Da mit Juni ein Anti-Terror-Gesetz greifen wird, das besagt, dass man sich beim Kauf einer Prepaid-Handykarte ausweisen und registrieren muss, erklärte Aldi Belgien folgendes:

„Bedauerlicherweise können wir diese verpflichtende Registrierung in unseren Aldi-Filialen nicht anbieten.“

Dabei handelt es sich um ALDI BELGIEN!

Der Bundestag hatte das Gesetz als Teil des Anti-Terror-Pakets bereits im vergangenen Sommer verabschiedet.

Wie die ‘WiWo’ berichtet, bedauert Verbraucherorganisation Test-Achat den Schritt, da Aldi Talk für Gelegenheitsnutzer von Handys in Belgien das günstigste Angebot gewesen sei.

In Deutschland legt Paragraf 111 des Telekommunikationsgesetzes fest, dass beim Erwerb einer Prepaid-Karte ein Personalausweis oder ein anderes zur Identifikation geeignetes Dokument vorgelegt werden muss. Die so erhobenen Daten müssen vom Anbieter gespeichert werden. Das Gesetz tritt im Juli in Kraft.

Quellen: GrenzEcho, Wirtschafts Woche, Frankfurter Allgemeine


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