Ein weiterer Trend in gefälschten Mails ist erkennbar: man missbraucht real existierende Namen!

Immer öfter werden Namen von willkürlich ausgesuchten Verkäufern, Büros oder auch Anwälten in betrügerische Mails gesetzt, um diese “echter” zu gestalten.Erst vor wenigen Tagen haben wir vor einer Trojanermail warnen müssen, welche den Namen und die Kontaktdaten einer Anwaltskanzlei missbräuchlich als Kontaktangaben nutzte.
Und nun wird wieder ein Shopname genutzt, welcher jedoch nichts mit dieser Mail zu tun hat!
Der Inhalt dieser Mail im Klartext:
Guten Tag,
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Auto-Leebmann GmbH
shop@leebmann24.de
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Markus Bürkner
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31180 Ahrbergen
Deutschland
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Teilenummer: Rial 36116794691
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4
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Sie werden anschließend auf die PayPal Storno-Seite weitergeleitet und aufgefordert eine Stornierung der Zahlung durchzuführen.
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Trotz der Nennung einer angeblichen “Lieferadresse”, sowie auch der Angabe eines real existierenden Verkäufers darf man sich nicht blenden lassen. Auch die hohe Summe und die plausible Angabe des Artikels sind rein erfunden.
Gefälschte Seite!
Am Ende landet man auch hier auf einer Betrügerseite. Bei aktualisierter und funktionierender Antivirensoftware wird man vor Phishing gewarnt, eine Schutzsoftware mit Phishingwarnung empfiehlt sich:
Ohne aktiven Schutz landet man direkt auf einer gefälschten Seite, welche mit der Adresse “www-paypal-deinezahlung.com” versucht, einen seriösen Eindruck zu erwecken.
Diese Seiten sind jedoch gefälscht und versuchen, die PayPal-Daten der Besucher zu erlangen.
Neben den normalen Login-Daten fragt die Seite auch die Benutzerdaten, Bankdaten und weitere Sicherheitsangaben ab.
Allgemeine Phishingwarnung:
- Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
- Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personaldaten an.
- Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
- Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt.Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
- Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.
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