Polizei entdeckt einen Toten in einem Regenfass

Ein vermisster Senior wurde tot in einem Regenfass gefunden. Mimikama berichtet über die dramatischen Wendungen und die laufenden Ermittlungen

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Vermisster Senior tot im Garten gefunden – Tatverdächtige vorläufig festgenommen

Eine Nachbarin machte sich Sorgen und meldete Ende Juli einen 76-jährigen Mann aus dem Essener Stadtteil Stadtwald als vermisst. Am Donnerstag (18. August) nahm der Vermisstenfall eine dramatische Wende.

Unregelmäßige Bewegungen auf dem Konto des Rentners führten am Donnerstag zu intensiven Ermittlungen der Kriminalpolizei. Mit der EC-Karte des Vermissten hob ein Mann Bargeld in einer Bank in Essen ab.

Die Überwachungskamera des Geldinstituts fotografierte ihn beim Abheben. Im Zuge der weiteren Ermittlungen befragten die Ermittler ein in seinem Haus wohnendes Ehepaar.

Hierbei stellten die Beamten fest, dass es sich bei dem Ehemann um den unbekannten Geldempfänger handelte.



Der 51-Jährige und seine gleichaltrige Ehefrau begleiteten die Ermittler ins Polizeipräsidium. Bei den Befragungen ergaben sich Anhaltspunkte, die auf ein Kapitaldelikt hindeuteten.

Die Eheleute wurden vorläufig festgenommen. Mit einem Hubschrauber und einem Leichenspürhund intensivierten die Ermittler die Suche nach dem Verschwundenen.

Am späten Abend kam die schlimme Gewissheit: In seinem Garten an der Lerchenstraße entdeckten die Ermittler den 76-Jährigen tot in einem Regenfass. Die Tonne lag versteckt in einem Sickerschacht.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist weder das Motiv noch die genaue Todesursache bekannt. Das Polizeipräsidium Essen hat eine Mordkommission eingerichtet. Die Nachforschungen laufen auf Hochtouren. Der Leichnam befindet sich zur Untersuchung im Institut für Rechtsmedizin. Wir berichten nach.

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