Entfernung nach sechs Monaten ohne aktives Einloggen – User-Namen wieder verfügbar!
Der Mikroblogging-Dienst Twitter wird ab dem 11. Dezember 2019 etliche Accounts löschen, deren Nutzer sich seit über sechs Monaten nicht mehr eingeloggt haben. Diese Maßnahme betrifft laut einem „BBC“-Bericht vor allem verstorbene User. Twitter entfernt damit zum ersten Mal Konten in einem so großen Ausmaß.
Mehr Transparenz als Ziel
„Was mit Social-Media-Accounts nach dem Tod des Anwenders passiert, ist schon lange ein großes Thema. Dabei ist es aber meistens eher für die User selbst zu Lebzeiten wichtig, Angehörige haben meist kein Interesse daran. Es gibt für Nutzer die Möglichkeit, sich bei Diensten anzumelden, die ihren Account verwalten, nachdem sie verstorben sind. Diese Dienste arbeiten eng mit Bestattungsunternehmen zusammen“, sagt Jörg Bauer, Geschäftsführer des Bestattungsunternehmens Lichtblick, im Gespräch mit pressetext.
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Momentan erlaubt Twitter die Deaktivierung des Accounts eines Verstorbenen nur, wenn ein Familienmitglied das anfordert und sich identifizieren kann. Es gibt auch, anders als bei Facebook, keine Funktion, um den Account einzufrieren und alle Aktivitäten darauf zu sperren, um möglichen Missbrauch zu verhindern. Durch die Löschaktion von Twitter wird es leichter werden, ein Konto gemeinsam mit dem User zur Ruhe zu legen.
Follower-Zahlen glaubwürdiger
Einer Twitter-Sprecherin zufolge werden die Follower-Zahlen von Usern durch das Löschen inaktiver Konten glaubwürdiger. Vor dem Abschalten ihres Accounts erhalten Nutzer eine E-Mail, die sie davor warnt und auffordert, sich davor noch einzuloggen. Die User-Namen der gelöschten Accounts werden nach der Löschaktion wieder verfügbar.
Auf die Nutzerzahlen von Twitter wird diese Maßnahme keinen Einfluss haben, weil das Unternehmen diese nur in Usern misst, die sich zumindest einmal pro Tag einloggen. Laut einem Twitter-Bericht von September 2019 hat die Plattform momentan 145 Mio. „monetarisierbare“ User, also solche, die sich jeden Tag einloggen und mit Werbung in Kontakt kommen.
Passend zum Thema: Drittanbieter hatten Zugang zu persönlichen Infos auf Facebook und Twitter
Quellen: BBC / Pressetext
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