Feature im Code der App gefunden – Bis zu zwölf Stunden Benachrichtigungen stumm schalten!
Der weltgrößte Mikrobloggingdienst Twitter testet ein neues Feature, das es Usern erlauben soll, ihre Benachrichtigungen auf stumm zu schalten. Der „Snooze-Button“ schirmt Nutzer bis zu zwölf Stunden vor Mitteilungen ab. Benachrichtigungen erscheinen dann zwar immer noch in deren eigenem Reiter, müssen aber nicht gesehen werden. „So ein Feature ist gerade bei Twitter nachvollziehbar, wo es keinen Filter wie bei Facebook und Instagram gibt“, sagt Social-Media-Experte Karim Bannour im Gespräch mit pressetext.
Snooze-Button im Code versteckt
Der Snooze-Button ist bereits in die Twitter-App implementiert, kann aber noch nicht benutzt werden. Das Feature wurde von der Tech-Bloggerin Jane Manchun Wong im Code der Android-App von Twitter entdeckt. Es besteht aus einem Menü, in dem die Nutzer die Dauer der Snooze-Funktion festlegen können.
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Ausgewählt werden kann zwischen einer Stunde, drei Stunden oder zwölf Stunden, ohne Mitteilungen zu erhalten. Eine weitere Option erlaubt es, die Snooze-Funktion jederzeit wieder auszuschalten. Das Menü macht darauf aufmerksam, dass die Mitteilungen allerdings immer noch im Reiter für Benachrichtigungen zu sehen sind. Dort sollen sie sich sammeln, bis der Nutzer bereit ist, sie zu sehen oder einfach wegzuwischen. Laut Wong soll das Feature dazu dienen, eine Pause zu machen, wenn ein eigener Tweet viral wurde und die Benachrichtigungen nicht aufhören.
Für überforderte Gelegenheitsnutzer
Bannour ist skeptisch, ob der Snooze-Button bei allen Usern Anklang finden wird: „Die richtigen Power-User, die sehr vielen Leuten folgen beziehungsweise täglich viel auf Twitter aktiv sind, werden diese Anwendung nicht verwenden, weil sie auf dem Laufenden bleiben müssen. Auch diejenigen, die nur sehr selten auf Twitter aktiv sind, werden den Button nicht wirklich brauchen. Möglicherweise ist diese Funktion vor allem für Gelegenheitsnutzer gedacht, die mit der Informationsflut auf Twitter schnell überfordert sind. Die Frage ist nur, wie viele es davon gibt“, gibt der Experte zu bedenken.
Quelle: pte
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