Die Behauptung
Es wird behauptet, dass Mark Zuckerberg erklärt habe, die Veröffentlichung des Gebets des „Vaterunser“ verstoße gegen Facebook-Richtlinien. Nutzer werden dazu aufgefordert, das Gebet öffentlich auf Facebook zu posten, um ihren Glauben zu bekennen.
Unser Fazit
Die Behauptung, dass Mark Zuckerberg gesagt habe, das Posten des „Vaterunser“ verstoße gegen Facebook-Richtlinien, ist falsch. Diese Nachricht ist eine Falschmeldung und gehört zur Kategorie der Kettenbriefe.
- Verbreitung von Desinformation: Diese Falschmeldung gehört zur Kategorie der Kettenbriefe, die seit Jahren kursieren und falsche Informationen ohne Grundlage verbreiten.
- Fehlende Beweise: Es gibt keine offiziellen oder glaubwürdigen Quellen, die diese Behauptung stützen oder bestätigen.
- Aufruf zur Aktion: Nutzer werden in dem Kettenbrief aufgefordert, das Gebet zu posten, was auf emotionaler Manipulation beruht, ohne dass es eine reale Bedrohung gibt.
Bewertung: Die Behauptung ist 0% korrekt und entbehrt jeder faktischen Grundlage. Es handelt sich um eine komplette Erfindung.
Die Wahrheit hinter der „Vaterunser“ – Falschmeldung
Die falsche Behauptung über Mark Zuckerbergs Haltung zum „Vaterunser“ hat sich als virale Falschmeldung verbreitet, ohne jegliche Beweise oder offizielle Bestätigungen.
Der Statusbeitrag lautet:
Nachdem wir Mark Zuckerberg sagen hören, dass die Veröffentlichung des Gebets des „Vaterunser“ gegen seine Facebook-Richtlinien verstößt, laden wir alle Christen ein, das Gebet des „Vaterunser“ auf ihren jeweiligen Facebooks zu posten. Lasst uns unseren Glauben in der Öffentlichkeit erklären, indem wir uns daran erinnern, dass Jesus sagte: „Wer mich hier auf Erden verweigert, dem werde ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen. “ (Matthäus 10:33).
Vater unser, dass du im Himmel bist Geheiligt werde dein Name; Dein Königreich komme zu uns und dein Wille geschehe, So auf Erden wie im Himmel. Unser tägliches Brot gib uns heute Und vergib uns unsere Schuld, Genau wie wir vergeben unseren Schuldigern. Führe uns nicht in Versuchung; und erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Königreich, die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit, Herr. Amen!
Hintergrund der Falschmeldung
Bereits im Jahr 2018 entschuldigte sich Mark Zuckerberg vor dem US-Senat für das fälschliche Sperren katholischer Inhalte, wie das Kreuz von San Damiano. Diese Entschuldigung bezog sich auf die unberechtigte Zensur von Beiträgen, jedoch nicht auf das „Vaterunser“-Gebet. Die Verwirrung um Zuckerbergs Aussagen entstand durch die Vermischung tatsächlicher Vorfälle mit frei erfundenen Geschichten. (Quelle)
Die Absicht hinter der Falschmeldung
Solche Nachrichten und Kettenbriefe missbrauchen den Glauben und die religiösen Überzeugungen der Menschen, um Aufmerksamkeit zu erregen und ihre Verbreitung zu sichern. Sie nutzen die Glaubwürdigkeit von Social-Media-Plattformen, um Lügen und Misstrauen zu verbreiten.
Die Verantwortung der Nutzer
Es ist wichtig, dass Social-Media-Nutzer kritische Denkfähigkeiten anwenden und die Quelle von Informationen überprüfen, bevor sie solche Behauptungen teilen. Plattformen wie Facebook arbeiten kontinuierlich daran, die Verbreitung von Desinformation zu bekämpfen, aber die Verantwortung liegt auch bei den Nutzern, nicht auf solche Kettenbriefe hereinzufallen.
Fazit
Diese Falschmeldung ist ein weiteres Beispiel dafür, wie Desinformation und Kettenbriefe die Wahrheit verzerren können. Es ist entscheidend, dass wir als Gesellschaft solche Nachrichten hinterfragen und uns auf überprüfbare Fakten verlassen, anstatt auf emotional aufgeladene und unbegründete Behauptungen. Die Konsequenzen der Verbreitung von Falschinformationen sind weitreichend und können zu unnötiger Spaltung und Missverständnissen führen.
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