Seit einigen Monaten wurde in den sozialen Medien immer wieder ein Bild eines Jungen mit dem Namen Arian gepostet, der vermisst wurde.

Vermisster Arian vermutlich tot aufgefunden
Screenshot: Facebook

Nun entdeckte ein Landwirt bei Mäharbeiten im Norden eine Kinderleiche. Seit über zwei Monaten wird der sechsjährige Arian aus Elm vermisst, und die Ermittler halten einen Zusammenhang für sehr wahrscheinlich.

Die Polizei schreibt: „Ein Landwirt hat am Montagnachmittag gegen 16.30 Uhr bei Mäharbeiten auf einer Wiese in der Gemeinde Estorf im Landkreis Stade den Leichnam eines Kindes gefunden. Zum genauen Fundort und zur Auffindesituation können aktuell keine Angaben gemacht werden. Auch lässt sich derzeit nicht zweifelsfrei sagen, um wen es sich bei dem aufgefundenen Kind handelt. Die Tatortgruppe der Polizeiinspektion Stade und Mitarbeitende der Ermittlungsgruppe Arian haben den Fundort kriminaltechnisch aufgenommen. Wir bitten um Verständnis, dass zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Auskünfte gegeben werden können.“

Ermittlungen ohne Hinweise auf Fremdverschulden

Die Polizei teilte am Dienstag mit, dass es derzeit keine eindeutigen Beweise gibt, dass es sich um Arian handelt. Dennoch glaubt die „Ermittlungsgruppe Arian“ an einen Zusammenhang. Die kriminaltechnischen Untersuchungen vor Ort sind abgeschlossen, und nun soll die Gerichtsmedizin in Hamburg die Identität des Kindes klären. Ein Ergebnis wird noch in dieser Woche erwartet. Bisher gibt es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden, und die Polizei vermutet, dass Arian einem Unfall zum Opfer gefallen ist. Dies stützt sich auf kleine Fußabdrücke am Fluss Oste, die wahrscheinlich von Arian stammen, sowie auf das T-Shirt, das der Landwirt erkannt hat.

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Rechtsmedizin untersucht aufgefundene Kindesleiche

Um die Identität der aufgefundenen Kindesleiche zweifelsfrei zu klären, wurde der Leichnam in ein rechtsmedizinisches Institut überführt. Mit einem Ergebnis ist frühestens im Laufe der Woche zu rechnen. Die Ermittlungsgruppe Arian hält einen Zusammenhang mit dem seit April verschwundenen, 6-jährigen Arian aus Elm bei Bremervörde für wahrscheinlich.

Fragen und Antworten

Wie konnte Arian so lange unentdeckt bleiben?
Die Polizei und freiwillige Helfer haben intensiv nach Arian gesucht, sogar mit Drohnen und Helikoptern. Trotzdem blieb er unentdeckt, was zeigt, wie schwierig und unberechenbar solche Suchaktionen sein können.

Warum geht die Polizei von einem Unfall aus?
Es gibt keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung. Die kleinen Fußabdrücke am Fluss und die Position des Körpers deuten auf einen tragischen Unfall hin.

Welche Maßnahmen wurden bei der Suche ergriffen?
Die Suche war enorm umfangreich: Suchhunde, Reiterstaffeln, Helikopter, Drohnen, Boote und sogar ein Tornado-Flieger kamen zum Einsatz. Die Suche erstreckte sich über Tage und Nächte, aber leider ohne Erfolg.

Was sagt die Gerichtsmedizin?
Die Gerichtsmedizin in Hamburg wird die Identität des toten Kindes klären. Ein Ergebnis wird im Laufe der Woche erwartet, das hoffentlich Klarheit bringt.

Fazit

Die Nachricht vom Fund der Kinderleiche hat Niedersachsen erschüttert und ein tragisches Ende einer intensiven Suche markiert. Es bleibt zu hoffen, dass die Gerichtsmedizin Klarheit bringt und die Gemeinschaft die notwendige Unterstützung erhält, um diesen schmerzlichen Verlust zu verarbeiten.

Quellen:

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