📖Woran erkennt man WhatsApp-Betrug wie den „Hallo Mama"-Trick? Antworten finden Sie im Leitfaden WhatsApp-Betrug.
Viele WhatsApp-Nutzer bekommen derzeit eine Nachricht von „W.A Service“, in der sie dazu aufgefordert werden, ihr Konto vollständig zu registrieren.
Die Nachricht lautet folgendermaßen:
Screenshot: mimikama.org
„Hallo, Bitte vervollständigen Sie die Registrierung Ihres WhatsApp-Kontos, bevor Sie es schließen. Das letzte Datum ist der 25.08.19 um 20:00 Uhr. Sie können Ihre Registrierung über den folgenden Link abschließen“
Kurioserweise liegt in der Nachricht das letzte Datum der Registrierung in der Vergangenheit, so dass Nutzer sich noch mehr unter Druck gesetzt fühlen, auf den Link zu tippen.
Wir nutzen „WhatsApp Web“ auf dem PC und werden beim Anklicken des Links sofort von Kaspersky gewarnt:
Screenshot: mimikama.org
Tippt oder klickt man den Link ohne Onlineschutz an, gerät man auf eine dubiose Seite, die anbietet, dass man die Gebühren für WhatsApp per Kreditkarte einziehen lassen kann:
Screenshot: mimikama.org
Vorsicht Falle!
WhatsApp kostet plötzlich was? Wir berichtetenschonmehrmals, dass dies nicht der Fall ist. Trotzdem glauben das viele Nutzer. Und 99 Cent sind ja nicht so viel, oder? Also werden flugs die Daten eingegeben; hinterher landet man auf der offiziellen Seite von WhatsApp.
Für den Nutzer sieht es nun so aus, als ob die Transaktion funktioniert hätte. Tatsächlich aber hat er damit Betrügern sein Geld überwiesen und seine Kreditkarten-Daten gegeben!
Fazit
Nein, WhatsApp bleibt auch weiterhin kostenfrei und man muss auch nicht „seine Registrierung abschließen“! Wenn Ihr daran Zweifel habt, dann öffnet einfach Euer WhatsApp und schaut auf der offiziellen Seite von WhatsApp nach, ob es dort irgendwelche entsprechenden Ankündigungen gibt. Aber klickt bitte keine Links in dubiosen Nachrichten an, die ganz offensichtlich von Betrügern kommen!
Tom Wannenmacher ist Gründer und Chefredakteur von Mimikama, Österreichs führender Faktencheck-Organisation. Seit 2011 kämpft er gegen Desinformation und Internetbetrug.
Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum. Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG). Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein. (Mehr zur Arbeitsweise)
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