Fremde Länder und Lebensweisen kennenlernen – und das für wenig Geld. Doch nicht für alle Gäste steht der Erwerb von Lebenserfahrung im Vordergrund, deshalb warnt die Polizei vor kriminellen Übernachtungsgästen.

Insbesondere junge Menschen nutzen die Gelegenheit kostenloser Übernachtungen, die von Privatleuten über verschiedene Internetportale angeboten werden, um sich diesen Wunsch zu erfüllen. Aber auch Kriminelle nutzen die Arglosigkeit ihrer Gastgeber aus, um sie zu bestehlen.

Eine 24-jährige Studentin aus Trier hatte sich als Gastgeberin auf einem Internetportal angemeldet und ihr Appartement für Übernachtungsgäste angeboten. Am 9. November lud sie einen jungen Mann zur Übernachtung ein, der sich über das Internet bei ihr gemeldet hatte.

Studentin verreist, während Gast noch bleibt

Am darauffolgenden Wochenende verreiste die Frau, während der Gast weiterhin in der Wohnung blieb.

Als die 24-Jährige am vergangenen Sonntag, 13. November, wieder nach Hause kam, war der Gast verschwunden und mit ihm das Bargeld, das sich in der Wohnung befand.

Zwar ist dies der einzige derartige Fall, der derzeit von der Trierer Kripo bearbeitet wird. Im Internet finden sich aber zahlreiche Berichte über Kriminelle, die auf diese Art und Weise gutmeinende Gastgeber bestohlen oder betrogen haben.

couch surfing
Quelle: presseportal.de – Vorsicht beim “Couch Surfing”

Auch ist dort von Gastgebern zu lesen, die die Arglosigkeit ihrer Gäste für kriminelle Zwecke ausgenutzt haben.

Die Polizei bittet deshalb weitere Geschädigte, die Opfer solcher Taten wurden, sich zu melden. Die Vermittlung von Gastgebern oder Gästen auf so genannten Gastfreundschaftsnetzwerken wir auch von Kriminellen genutzt.

Deshalb rät das Polizeipräsidium Trier in diesem Zusammenhang zu großer Vorsicht.

Kontakte zu Gästen oder Gastgebern sollten nur über entsprechende Internetportale hergestellt werden, die ein Mindestmaß an Sicherheit bieten. Vertrauen Sie dabei grundsätzlich auf Ihren Instinkt und brechen Sie Kontakte ab, bei denen Sie ein ungutes Gefühl haben.

Informieren Sie sich über Referenzen ihres Gastes/ihres Gastgebers. Eine erste persönliche Begegnung sollte an einem neutralen Ort erfolgen.

Spätestens bei dieser Gelegenheit sollten sich Gast und Gastgeber mit amtlichen Dokumenten ausweisen.Wertsachen, Bargeld und persönliche Papiere sollten stets in verschlossenen Behältnissen aufbewahrt oder mitgeführt werden. Teilen Sie Freunden oder Verwandten mit, wo sie sich aufhalten und übernachten.

Quelle: Polizei Trier


Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat und du die Bedeutung fundierter Informationen schätzt, werde Teil des exklusiven Mimikama Clubs! Unterstütze unsere Arbeit und hilf uns, Aufklärung zu fördern und Falschinformationen zu bekämpfen. Als Club-Mitglied erhältst du:

📬 Wöchentlichen Sonder-Newsletter: Erhalte exklusive Inhalte direkt in dein Postfach.
🎥 Exklusives Video* „Faktenchecker-Grundkurs“: Lerne von Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und bekämpfst.
📅 Frühzeitiger Zugriff auf tiefgehende Artikel und Faktenchecks: Sei immer einen Schritt voraus.
📄 Bonus-Artikel, nur für dich: Entdecke Inhalte, die du sonst nirgendwo findest.
📝 Teilnahme an Webinaren und Workshops: Sei live dabei oder sieh dir die Aufzeichnungen an.
✔️ Qualitativer Austausch: Diskutiere sicher in unserer Kommentarfunktion ohne Trolle und Bots.

Mach mit und werde Teil einer Community, die für Wahrheit und Klarheit steht. Gemeinsam können wir die Welt ein bisschen besser machen!

* In diesem besonderen Kurs vermittelt dir Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und effektiv bekämpfst. Nach Abschluss des Videos hast du die Möglichkeit, dich unserem Rechercheteam anzuschließen und aktiv an der Aufklärung mitzuwirken – eine Chance, die ausschließlich unseren Club-Mitgliedern vorbehalten ist!


Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)