Vorsicht, so wird WhatsApp zur Straftat!

Durch Millionen von Nutzern sind schnell Bildchen oder Texte auf WhatsApp weitergeleitet und geteilt. Aber Vorsicht! Harmlos ist das nicht immer. WhatsApp prüft seine Inhalte nicht, und so können schnell Fotos, Videos oder Texte verbreitet werden, die rechtlich gesehen als Straftat gewertet werden können.

Es drohen Geld- und Haftstrafen

Das gilt in z.B. für pornografische oder volksverhetzende Inhalte. Gerade Jugendliche wissen gar nicht, dass nicht nur das Teilen, sondern auch das Speichern solcher Inhalte bereits hohe Geld-, und auch Haftstrafen nach sich ziehen können.

So vertrat ein Anwalt aus Gelsenkirchen einen Mandanten, der Nacktbilder seiner Ex-Freundin verbreitete. Schulkameraden des Mädchens meldeten dies. Der Verursacher wurde zu einer Schmerzensgeldzahlung in sechsstelliger Höhe verurteilt.

WhatsApp: Mitgehangen, mitgefangen

Die geposteten Inhalte werden, anders als bei Facebook nicht geprüft. So können straftatrelevante Inhalte ungehindert ausgetauscht werden. Strafrechtlich relevante Inhalte, die jemand innerhalb einer WhatsApp-Gruppe postet, landen so auch bei jedem Mitglied der Gruppe. Werden diese Inhalte dann nicht gelöscht, macht sich jedes Gruppenmitglied ebenfalls strafbar.

Wird zum Beispiel ein Nazisymbol in einer Gruppe gepostet, das Foto dann behalten und nicht sofort gelöscht, kann man bereits belangt werden.

Im Zweifelsfalle: löschen!

Tipp: Bei WhatsApp besteht die Möglichkeit, Bilder in der Cloud des Messengerdienstes zu speichern, statt automatisch auf dem Smartphone. Im Zweifelsfall sollten verdächtige Bilder und Texte direkt gelöscht werden.

Fazit

Auch Messengerdienste wie WhatsApp sind kein rechtsfreier Raum.  Nicht nur das Verbreiten strafrechtlich relevanter Inhalte, sondern bereits das Behalten von Bildern, Videos oder Texten mit pornografischem, volksverhetzendem Inhalt, sowie Gewaltdarstellungen kann zu empfindlichen Strafen führen! Inhalte dieser Art sollten unverzüglich gelöscht und keinesfalls weiter verbreitet werden!

Autorin: Ingrid Brockhaus
Quelle: WDR
Artikelbild: Shutterstock / Von Rahul Ramachandram


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