Schockanrufe gibt es in verschiedenen Varianten. Sie alle haben den Zweck, Geld von den Opfern zu erpressen.

Unbekannte haben am Dienstag, 25. Mai, einem Ehepaar aus Hardt am Telefon vorgegaukelt, ihrer Tochter drohe eine Inhaftierung, weil sie einen Verkehrsunfall verursacht habe. Um dies zu verhindern sei umgehend die Zahlung einer Kautionssumme in fünfstelliger Höhe erforderlich. Wenig später haben die Eheleute eine Vielzahl an Schmuckstücken im Wert von mehreren Tausend Euro an die Täter übergeben.

Einer Kaution in Form von Bargeld

Durch geschickte Gesprächsführung am Telefon machten zunächst zwei noch unbekannte Täterinnen gegen 15.50 Uhr die 77-jährige Frau und ihren 81-jährigen Mann glauben, dass erst ihre schluchzende Tochter und danach eine Polizeibeamtin am anderen Ende der Leitung sei. Mit überzeugenden schauspielerischen Leistungen übten die beiden Frauen Druck auf das besorgte Paar aus: Eine Kaution in Form von Bargeld oder Wertsachen müsse schnellstmöglich beigebracht werden, andernfalls käme die Tochter ins Gefängnis.

Das Paar, dessen Bank zu diesem Zeitpunkt bereits geschlossen war, suchte daraufhin seine Wertsachen zusammen: hochwertigen Schmuck, Münzen, Erbstücke.

Zwischen 17 und 18 Uhr trafen sie sich in Rheydt vor dem Amtsgericht an der Brucknerallee mit einem Mann, der die Wertgegenstände entgegennahm.

Während des gesamten Vorgangs hielten die Täter nahezu durchgehend telefonischen Kontakt mit ihren Opfern, um eine Kontaktaufnahme mit der tatsächlichen Tochter zu unterbinden.

Täterbeschreibung

Zu dem Mann, der die Wertsachen des Paares entgegengenommen hat, liegt der Polizei folgende Täterbeschreibung vor: Unter 30 Jahre alt, schlank, höchsten 1,70 Meter groß, dunkle, kurze Haare, dunkle Augen, südländisches Erscheinungsbild.

Er trug dunkle Kleidung, eine hellgrün-schwarz karierte Basecap, einen OP-Mundschutz, ein anthrazitfarbenes Sweatshirt mit einem rot-weiß gestreiftes „V“ als Markenemblem im unteren Bereich, sowie einen anthrazitfarbenen Rucksack.

Die Polizei bittet um Hinweise von Zeugen. Diese nimmt sie unter der Telefonnummer 02161-290 entgegen.

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Quelle: PP/Polizei Mönchengladbach
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