Im Moment bekommen wir immer wieder die Info, dass es eine angebliche Rückruf-Aktion von Coca-Cola geben sollte. Veröffentlicht wurde diese angeblich von “Spiegel Online”
Um diesen Statusbeitrag geht es:
Anfrage an unsere Redaktion:
Das Perfide daran:
Beim ersten Blick sieht es aus, wie eine gekürzte URL (tinyurl), erst beim genauen hinschauen sieht man, dass das eine 1 anstatt einem l ist, der Inhaber der Domain tinyur1.co versteckt sich natürlich hinter Whois-Guard
Klickt ein User auf den Statusbeitrag, dann öffnet sich eine perfekt nachgebaute “Spiegel Online” Webseite:

Im Vergleich dazu die echte Webseite:

Dieser Bericht dürfte auch die Grundlage des o.a. Fakes sein: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/coca-cola-setzt-kuenftig-verstaerkt-auf-einwegflaschen-a-1028312.html
Um was geht es hier eigentlich?
Irgendwelche Scherzbolde haben hier Ihre Finger im Spiel. Auf der genannten Seite, kann jeder der möchte, eine Webseite hernehmen und einen Text einfügen. Also kann jeder eine bereits existierende Seite nehmen und eine Falschmeldung, oder was auch immer man möchte, einbauen.
Laut Inhaber ist es so, dass die erstellte Seite nach 3 Tagen abläuft, wenn dieser inaktiv ist, also NICHT geklickt wurde. Bedeutet also, dass so ein Artikel auch lange im Netz sein kann.Der Inhaber erlaubt auch keinen Missbrauche dieser. Was aber im diesem Falle zutrifft. Denn von der rechtlichen Seiten wurde Spiegel Online hier sehr wohl missbraucht.

Wir haben Spiegel-Online darauf aufmerksam gemacht und diese Antwort bekommen:
Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein.
(Mehr zur Arbeitsweise)


