Seit einigen Tagen häufen sich die Meldungen von Bürgerinnen und Bürgern, die per WhatsApp betrogen werden sollten. In mindestens einem Fall hatte die Masche Erfolg und ein 54-jähriger Eitorfer überwies 1.800 Euro auf ein fremdes Konto – im Glauben, seinem Sohn zu helfen.

Der Betrug funktioniert in etwa so

Via WhatsApp meldete sich angeblich ein naher Angehöriger, jedoch mit einer unbekannten Telefonnummer. Als Erklärung dafür dient der Verlust des Telefons oder ein neuer Handyvertrag. Nach einigen belanglosen Nachrichten äußert der vermeintliche Angehörige die Bitte, eine dringende Banküberweisung in seinem Auftrag auszuführen. Meist wird behauptet, dass das Onlinebanking mit der neuen Nummer noch nicht aktiv sei. Die Rückzahlung des Geldes soll dann in der Regel beim nächsten Zusammentreffen unkompliziert erfolgen.

Die Polizei rät:

  • Rufen Sie Ihren Angehörigen einfach auf der unbekannten Nummer an! Wenn sich die richtige Person meldet, ist alles in Ordnung. Wenn nicht, dann ist Vorsicht geboten.
  • Falls Sie nur per Nachricht kommunizieren können, fragen Sie doch was Persönliches. Oder kontaktieren Sie die Person mit der Ihnen bekannten Rufnummer.
  • Werden Sie immer misstrauisch, wenn Sie über Messenger-Dienste zu Geldzahlungen aufgefordert werden!
  • Speichern Sie unbekannte Rufnummern nicht ohne Prüfung als Kontakt ab.

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Quelle: Presseportal

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