Wozu werden soziale Netzwerke üblicherweise genutzt?
In erster Linie um mit Freunden in Kontakt zu bleiben, um lustige Videos zu teilen und die neuesten Nachrichten mitzubekommen. Facebook & Co. wirken wie sichere und vertraute virtuelle Welten und vielleicht ist das Beste an sozialen Netzwerken, dass wir uns von überall aus verbinden können – sogar vom warmen, gemütlichen Bett aus.
Wir haben uns daran gewöhnt, viele Dinge aus unserem Leben online zu teilen.
Längst sind viele Facebook- oder Instagram-Nutzer dazu übergegangen, vollkommen ungefiltert alles zu posten – von ihren Urlaubstrips bis hin zu teueren Geschenken. Für manch einen gehört das Posten von Selfies längst zur Tagesordnung und es fühlt sich ganz normal an, überall wo man hingeht „einzuchecken“, um so Furore zu machen und die Fangemeinde zu erweitern. Abgesehen von normalen Nutzern, die Freunde und Follower haben, wimmelt es in sozialen Netzwerken von Spionen, eifersüchtigen oder verrückten Exfreunden und -freundinnen sowie Onlinekriminellen.
18% der Profile sind ÖFFENTLICH!
Auch wenn die meisten von uns von klein auf eingebläut bekommen haben, nicht mit Fremden zu reden, fehlt vielen ein entsprechendes Bewusstsein im Umgang mit Facebook, Instagram und anderen sozialen Netzwerken. Laut einer kürzlich von Kaspersky Lab durchgeführten Studie, vernachlässigen 18% der Nutzer sozialer Netzwerke die Privatsphäre-Einstellungen und lassen zu, dass ALLE Posts und Fotos öffentlich sichtbar sind.
Manche Menschen sind ebenso unvorsichtig im Bezug auf ihre virtuellen „Freunde“. 8% der Befragten akzeptiert bereitwillig jede erhaltene Freundschaftsanfrage – auch wenn sie von einem Unbekannten gestellt wurde.
Wenn die Person, die die Anfrage gestellt hat, zumindest einige gemeinsame Freunde teilt, sind sogar 28% der Nutzer bereit die Freundschaftsanfrage anzunehmen. Aber wer hat eigentlich behauptet, dass deine Freunde diese Person wirklich kennen? Es könnte genauso gut sein, dass sie sie einfach blind hinzugefügt haben, weil sie ebenfalls eine Freundschaftsanfrage erhalten haben.
Diese „freundlichen Fremden“ können sich schnell als Verkäufer entpuppen, die überflüssige Waren, insbesondere aus den Bereichen Gewichtsabnahme und Fitnesstraining, über ihren Onlineshop verkaufen wollen. Oder als Bot mit Chateinladungen für rechtswidrige Late-Night-Webcams. Im besten Fall erhält du lediglich Spamnachrichten – im schlimmsten Fall handelt es sich bei den vermeintlichen Freunden um Onlinekriminelle.
Grund genug, sich nicht auf das trügerische Gefühl von Sicherheit zu verlassen, wenn wir hinter verschlossenen Türen zuhause im Internet surfen. Die virtuelle Welt ist weit mehr als dein Zuhause und unsere Daten werden sozusagen auf „internationalem Boden“ gespeichert. Wenn die Daten nicht geschützt sind, kann jeder kommen und sie sich holen. Und oft passiert genau das.
Aus diesem Grund solltest du dir gut überlegen, welche persönlichen Daten du online veröffentlichst oder Softwareentwicklern, Onlineshops und anderen Drittanbietern zur Verfügung stellst.
Wenn deine sozialen Netzwerke nicht geschützt sind, solltest du das dringend ändern – hierfür solltest du:
- angemessene Privatsphäre-Einstellungen vornehmen. Wenn du nicht weißt, wie du die Einstellungen ändern kannst, klick auf den entsprechenden Link für Facebook, Instagram und Google+
- lehne alle Freundschaftsanfragen von Fremden ab
- installiere eine umfassende Sicherheitslösung, die dich vor Phishing und Malware schützt und eine Sicherheitswarnung anzeigt, wenn du versuchst persönliche Daten mit einem Webservice zu teilen. Kaspersky Internet Security verfügt über all diese sowie weitere Schutzfunktionen.
Hinweis: Wir bedanken uns bei unserem Kooperationspartner Kaspersky lab für den Inhalt des Berichtes.
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Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)


