📖Warum sollte man Kettenbriefe nicht ungeprüft weiterleiten? Antworten finden Sie im Leitfaden Kettenbriefe erkennen.
Erneut macht eine Falschmeldung / ein Kettenbrief die Runde. Angeblich gibt es neue “Smileys” für WhatsApp und diese bekommt man nur, wenn man die Nachricht an 20 Nutzer weiterleitet. Macht man das nicht, dann muss man angeblich für jede Nachricht, die über WhatsApp sendet, 0,50 Cent zahlen.
Die Nachricht sieht so aus:
Der Inhalt in Textform (1:1 Kopie)
Hallo! Wir sind es das Facebookteam.
Da wir Whatsapp gekauft haben, möchten wir euch Usern einie riesige Überraschung präsentieren. Es gibt neue Gesichtssmiles ist das nicht geil. Leite diese Nachricht an 20 Personen weiter und du kriegst sie in 10 Minuten. Wirst du diese Nachricht aber ignorieren so wirst du pro Wahtsappnachricht 0,50 cent bezahlen müssen. PS: An keine Gruppe weitersenden!!!
Viel Spaß mit den neuen Smiles!
Amelie: Geil, geil, geiiiiiil lohnt sich müsst ihr machen. Die sind sooooo cooool!!!
Tobi: Och manno. Ich habe die Nachricht nur an 15 Leute versendet
. Alle meine Freunde können jetzt diese Anderen Smiles machen nur ich nicht
. Pro Nachricht jetzt 50 cent weg
Julia: Leute ihr glaubts nicht aber das FUNKTIONIERT wirklich …
In den meisten Fällen wird man aufgefordert, eine Nachricht innerhalb einer bestimmten Zeit an eine bestimmte Anzahl an Personen (oder auch “möglichst viele Personen”) weiterzuleiten.
Solche Nachrichten sind meist auch übersät mit Rechtschreibfehlern.
Die Zeitangaben sind meist ungenau wie z.B. “gestern” oder am “Freitag” sowie am “22.Februar” (ohne Jahresangabe).Wenn also ein Kettenbrief über längere Zeit unterwegs ist, dann ist z.B. “gestern” ja immer und auch einen “Freitag” gibt es jede Woche.
Es wird auch immer wieder als Quelle eine namhafte Firma genannt um die Glaubwürdigkeit zu unterstreichen.
Wenn man eine Nachricht nicht weiterleitet, dann wird damit “gedroht”, dass man etwas zu bezahlen hätte.
Tom Wannenmacher ist Gründer und Chefredakteur von Mimikama, Österreichs führender Faktencheck-Organisation. Seit 2011 kämpft er gegen Desinformation und Internetbetrug.
Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum. Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG). Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein. (Mehr zur Arbeitsweise)
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