19.000 Euro in letzter Sekunde gerettet

Falsche Polizisten und Call-ID-Spoofing: Erfahren Sie, wie bei einem Betrugsversuch 19.000 Euro gerettet wurden. Mehr spannende Fälle auf Mimikama

💬Wie erkennt man Facebook-Betrug im Alltag? Antworten finden Sie im Leitfaden Facebook-Betrug.
Mimikama braucht Verstärkung – hilf uns, eine weitere Person ins Team zu holen

Es klingt wie aus einem Krimi. Er handelt von falschen Polizisten und Call-ID-Spoofing.

Die Polizei Brandenburg berichtet: Dank der engagierten Arbeit unserer Kollegen wurde am Ende schließlich alles gut.
Was war passiert?
Es ist Donnerstag, der 05.10.2017, als das Telefon in der Polizeiinspektion Märkisch-Oderland klingelt. Am anderen Ende der Leitung spricht ein Kollege der Kriminalpolizei:

„Einsatzort: Strausberg bei Frau X., 79 Jahre. Sie wird gegenwärtig durch eine falsche Polizeibeamtin namens Müller am Telefon aufgefordert, noch in den Nachmittagsstunden 19.000 € von der Bank abzuholen.“

Durch die Information alarmiert, machen sich zwei Kollegen auf den Weg zur Rentnerin und klingeln an der Haustür. Niemand öffnet. Vielleicht ist es schon zu spät?
Zwischenzeitlich war die Seniorin den Anweisungen der falschen Polizistin gutgläubig gefolgt, auch weil im Display des Telefons eine Telefonnummer mit der Endung -110 zu lesen war – eine technische Raffinesse und Zeugnis der Gewieftheit der Betrüger.
Kurze Zeit später starten die Beamten einen neuen Versuch und haben Glück. Auf den Betrugsfall angesprochen erzählt die Frau, dass sie die Höhe ihrer Ersparnisse bereits preis gab, das Geld von der Bank abgeholt und mit einem Paket an eine ausländische Adresse versendet hat.
Schnellen Fußes eilen die Beamten zur nahegelegenen Poststelle. Kurz vor Ladenschluss schaffen sie es in die Filiale. Doch zu spät, die Sendung war bereits weg. Durch die sofortige Rückverfolgung des Pakets konnte jedoch das Postfrachtzentrum lokalisiert werden. Nichts wie hin!
Das Paket konnte aufgefunden und sichergestellt werden. Im Inneren die wertvolle Fracht: 38 x 500 € – Scheine. Eine Rettung in letzter Sekunde.
Quelle: Polizei Brandenburg Facebook


Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein.
(Mehr zur Arbeitsweise)