Spiele-Apps: Über 500.000 Smartphones infiziert

Infizierte Spiele-Apps gefährden über 500.000 Android-Smartphones. Mimikama klärt über die Risiken auf und gibt Tipps zum Schutz vor Malware

📖Wie erkennt man schädliche Programme auf dem eigenen Gerät? Antworten finden Sie im Leitfaden Malware erkennen.

Malware überlistet Google-Algorithmen

Wie Giga berichtet, gibt es bei Android-Geräten ein neues Malware-Problem.

Laut slowakischem Sicherheitsforscher Lukas Stefanko von ESET sind 13 Apps im Play Store mit Malware infiziert.

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Dabei handelt es sich um so genannte Racing-Games und waren über mehrere Tage hinweg zum Download bereit. Insgesamt sollen die Spiele 560.000 Mal auf Android-Smartphones installiert worden sein.

Zwei davon sollen es sogar in den Trending-Bereich des Play Stores geschafft haben – wie, ist noch ungeklärt. Die Bewertungen fielen jedoch schlecht aus: in der Regel machten sie nicht mehr, als vermeintlich abzustürzen.

Die Namen der infizierten Spiele lauten:

  • Truck Cargo Simulation
  • Extreme Car Driving
  • City Traffic Moto Racing
  • Moto Cross Extreme
  • Hyper Car Driving Simulation
  • Extreme Car Driving
  • Firefighter – Fire Truck Simulation
  • Car Driving Simulation
  • Extreme Sport Car Racing
  • SUV 4×4 Driving Simulation
  • Luxury Car Parking
  • Luxury Cars SUV Training
  • SUV Ciy Climb Parking

Was passiert, wenn ich eine dieser Apps installiere?

Laut Stefanko ging es bereits nach dem Start nicht weiter. Die Nutzer gelangten auf den Homescreen zurück und das App-Icon verschwand daraufhin.

Die App soll im Hintergrund eine Verbindung zu einer Webseite in der Türkei aufgebaut und von dort Dateien ohne Wissen des Nutzers heruntergeladen und installiert haben.

Bei jedem Neustart des Smartphones wird die App mit gestartet und auf dem Lockscreen wird Werbung angezeigt. Zudem holt sich die Malware Berechtigungen über WLAN- Verbindungen und Netzwerkzugriffe.

Google-Sprecher Scott Westover gab an, dass die Apps aus dem Play Stoare entfernt wurden. Warum die Algorithmen von Google im Falle der 13 Gaming-Apps versagt haben ist noch unklar.

Weitere Quellen: TechCrunch


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