Romance Scam: Vorsicht vor geldgierigen Internet-Bekanntschaften!

Viele Menschen lernen ihre/n Liebste/n im Internet kennen. Doch sowohl Frauen als auch Männer werden immer wieder Opfer vom so genannten Romance Scam.

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Viele Menschen lernen ihre/n Liebste/n im Internet kennen. Doch sowohl Frauen als auch Männer werden immer wieder Opfer vom so genannten Romance Scam.

Beim Romance Scam knüpft der Betrüger ein emotionales Band zu seinem Opfer. Hat es sich in ihn verliebt, kommen die ersten Geldforderungen. Die Polizei Westpfalz warnt vor dieser Masche mit einem aktuellen Fall:

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist eine Frau aus dem Landkreis Kaiserslautern auf einen Internet-Betrüger hereingefallen. Er hat ihr bereits mehrere tausend Euro sozusagen „aus der Tasche gezogen“.

Die 51-Jährige aus dem nördlichen Landkreis hatte den Mann im November über ein Soziales Netzwerk im Internet kennengelernt und sich verliebt. Ein persönliches Treffen kam jedoch nicht zustande, weil er sich – angeblich – geschäftlich im fernen Ausland aufhielt.

Auch das zweite geplante Treffen sagte der Mann wegen seiner Geschäfte ab, gab jedoch an, dass „unerwartete Strafzölle“ fällig seien und er nun kurzfristig mehrere tausend Euro benötige. Er bat die 51-Jährige, ihm das Geld vorzustrecken und auf das Konto seiner „Geschäftspartnerin in der Schweiz“ zu transferieren.

Die Frau schoss alle Warnungen ihrer Familie in den Wind, glaubte ihrem Internet-Bekannten und nahm sogar einen Kredit auf, um dem Mann das Geld überweisen zu können. Gegen den Willen der 51-Jährigen, die den Betrug nicht wahrhaben will, erstattete die Familie Anzeige bei der Polizei.

Tipps:

  • Wenn der Kontakt zur Internetbekanntschaft nur per Chat, Mail oder Telefon hergestellt werden kann, ist höchste Vorsicht geboten.
  • Brechen Sie spätestens wenn Geldforderungen gestellt werden sofort jeglichen Kontakt ab, ob per Chat, Mail oder Telefon.
  • Gehen Sie nicht auf die Forderungen des Scammers ein. Überweisen Sie auf keinen Fall Geld, lösen Sie keine Schecks ein, leiten Sie keine Briefe und Päckchen weiter oder bewahren diese auf.
  • Machen Sie geleistete Zahlungen, wenn noch möglich, sofort rückgängig.
  • Speichern Sie alle Mails und Chat-Texte als Beweis auf CD oder USB-Stick.
  • Informieren Sie unverzüglich die Polizei und erstatten Sie Anzeige.

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Quelle: Polizei Westpfalz
Artikelbild: Shutterstock / Von Aaron Amat


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