Faktencheck: Mit Jod erkennt man gesundheitsschädlichen Hüttenkäse

Entlarve mit Mimikama falsche Mythen über Hüttenkäse: Jodtests zeigen keine gesundheitlichen Risiken auf und klären über industrielle Zusatzstoffe auf

Mimikama braucht Verstärkung – hilf uns, eine weitere Person ins Team zu holen

Das Vertrauen in die Lebensmittelindustrie ist nicht gerade groß. Doch sind die Erkenntnisse in diesem Video wirklich so „schockierend“?

Faktencheck: Mit Jod erkennt man gesundheitsschädlichen Hüttenkäse. Dass Verbraucher vielen Lebensmitteln nicht trauen, ist verständlich. So manche Seite berichtet oft alarmistisch über Gifte in der Nahrung. Ein Video soll nun demonstrieren, wie mit einfachen Methoden festgestellt werden kann, dass Lebensmittel manipuliert wurden.

Zeigen diese einfachen Methoden wirklich das, was behauptet wird?

In dem Video werden in je einer Schüssel zwei Sorten Hüttenkäse mit Jod beträufelt und vermischt. Ein Käse färbt sich dabei lila, was ein Hinweis darauf sein soll, dass er gesundheitsschädlich ist.

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Selbstgemachter Hüttenkäse enthält – genau wie selbst hergestellte Mayonnaise – normalerweise keine Stärke. Industriell hergestellter Hüttenkäse jedoch enthält mal mehr, mal weniger Stärke. Stärke ist allerdings nicht gesundheitsschädlich. Zudem ist auf den Verpackungen immer angegeben, wieviel Stärke ein Käse enthält.

Diese Behauptung „Mit Jod erkennt man gesundheitsschädlichen Hüttenkäse“ ist falsch.

Stärke, die in natürlicher Form in sehr vielen Lebensmitteln vorkommt, ist kein Hinweis darauf, dass ein Hüttenkäse gesundheitsschädlich ist.

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Artikelbild: Shutterstock / Von SMarina


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