Microsoft Teams: Hacker nutzen Corona für Cyberattacken
Hacker nutzen die steigende Nutzung von Microsoft Teams während der Corona-Krise aus. Schütze deine Zugangsdaten mit Tipps von Mimikama zur Cybersicherheit
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Hacker nutzen aus, dass Unternehmen während der Coronakrise vermehrt Videokonferenz-Tools verwenden.
Microsoft Teams: Hacker nutzen Corona für Cyberattacken – Das Wichtigste zu Beginn:
Unternehmen nutzen für Networking bei Home Office verstärkt „Microsoft Teams“. Hacker nutzen diesen Umstand für Angriffe aus und greifen Zugangsdaten über gefälschte Seiten ab.
Hacker haben es auf Microsoft Teams abgesehen
Verstärkte Home Office-Tätigkeit während der Coronakrise lässt die Nutzung von Videokonferenzen ansteigen.
Da das bekannte Tool „Zoom“ vermehrt Sicherheitsmängel aufwies, setzen viele Unternehmen nun auf „Microsoft Teams“, das derzeit kostenlos angeboten wird. Dadurch zieht „Microsoft Teams“ nun aber auch die Aufmerksamkeit von Hackern auf sich.
Gefälschte Microsoft Teams Mails
Forscher von „Abnormal Security“, einem auf Cybersicherheit spezialisierten Unternehmen, haben nun einen Angriff auf „MS Teams“ entdeckt, wie „Forbes“ berichtet.
Die Hacker starteten den Angriff mit dem Versand eines Mails, das beispielsweise vom Server „sharepointonline-irs.com“ stammt. Da Sharepoint ein Produkt aus der Microsoft-Palette ist, erscheint dies durchaus glaubwürdig.
Die Mails beinhalten laut „Abnormal Security“ Bilder, die tatsächlich aus Benachrichtigungen und Mails von Microsoft kopiert wurden.
Klickt man auf den in der Mail enthaltenen Link, wird man zu einer Fake-Seite geleitet. Die URL der Ziel-Seite wird mehrfach umgeleitet, wodurch Antivirenprogramme in Schach gehalten werden.
Zugriff auf Unternehmensdaten
Hacker richten gefälschte Seiten ein, die sich optisch von echten Microsoft-Seiten kaum unterscheiden. Auch die URLs der Seiten wirkt echt.
Nutzer fühlen sich also sicher genug, um auf diesen Seiten unbedenklich Zugangsdaten, Bank- oder Kreditkartendaten einzugeben.
Gibt man auf einer dieser gefälschten Seiten seine Benutzerdaten ein, erhalten die Hacker nicht nur Zugriff auf „Microsoft Teams“, sondern auf den kompletten Microsoft-Account und auch Unternehmensdaten, die für eben diesen Nutzer freigegeben wurden.
„Abnormal Security“ konnte bereits 50.000 Fälle eruieren, in denen Nutzer auf gefälschte „MS Teams“-Seiten geleitet wurden.
Wie kann man sich schützen?
Solange Microsoft diese Art der Angriffe nicht vermeiden kann, ist der Nutzer auf sich allein gestellt. Man sollte daher alle Mails kritisch betrachten, bevor man auf darin enthaltene Links klickt.
Bei URLs wie „sharepointonline-irs.com“, „us4.campaign-archive.com“ oder „firebasestorage.googleapis.com“ sollten die Alarmglocken schrillen.
Bemerkt man, dass der Browser vor dem Öffnen einer Seite mehrmals umleitet, ist das ein sicherer Hinweis auf einen Angriff. In einem solchen Fall sollte man sich umgehend an den Microsoft-Support wenden.
Quelle: techbook.de
Artikelbild: Shutterstock / Von fizkes
Claudia Spiess ist Redakteurin und Designerin bei Mimikama,
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