Geschmackloses Impfgegner-Motiv auf Spreadshirt

Erfahre alles über den Shitstorm gegen Spreadshirt wegen eines geschmacklosen Impfgegner-Motivs. Mimikama liefert wichtige Analysen und Hintergründe

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Spreadshirt muss sich einem Shitstorm aufgrund eines Impfgegner-Motivs, das an den David-Stern erinnert, stellen.

Geschmackloses Impfgegner-Motiv auf Spreadshirt – Das Wichtigste zu Beginn:

Vergangenes Wochenende erntete Spreadshirt aufgrund eines äußerst geschmacklosen „Impfgegner“-Motivs einen Shitstorm. Das Motiv wurde entfernt, Spreadshirt veröffentlichte eine kurze Stellungnahme.

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Eigene Designs auf T-Shirts

Das Leipziger Unternehmen Spreadshirt druckt Motive auf Shirts und andere Kleidungsstücke. Nutzer haben auch die Möglichkeit, eigene Designs zu erstellen und hochzuladen.
Beim Hochladen einer Grafik oder eines Bildes muss man bestätigen, dass man die dafür geltenden Bestimmungen akzeptiert.

Spreadshirt führt auf einer Info-Seite dazu Gründe für die Ablehnung eines Designs an: „Von Dir hochgeladene Designs dürfen nicht gegen bestehende Rechte Dritter oder gesetzliche Bestimmungen verstoßen. Dazu zählen Urheber-, Persönlichkeits- und Markenrechte, aber auch radikale, diffamierende oder verfassungsrechtlich bedenkliche Motive, Logos oder Texte.“

Geschmackloses Impfgegner-Design

Vergangenes Wochenende jedoch haben diese Ausschluss-Kriterien wohl nicht gegriffen, wie sie sollten. Ein Nutzer mit dem Namen „Q-Shirt17“ hat ein Design erstellt, das einen gelben Stern mit der Aufschrift „nicht geimpft“ zeigt. Das Motiv erinnerte an den David-Stern, den Juden zu Zeiten des Nationalsozialismus tragen mussten.

Unter dem Motiv konnte man lesen: „Da dieses Symbol wahrscheinlich bald zur Pflicht wird, gibt es dieses schon vorab hier im Angebot. Es ist wichtig in einer WHO Diktatur, dass man ungeimpfte Personen leicht erkennen kann.“

Bis zum Sonntagnachmittag konnte man Kleidung mit diesem Design auf Spreadshirt kaufen.

Shitstorm für Spreadshirt

Zahlreiche Meldungen zu diesem Angebot fanden sich auf Twitter, ein Shitstorm wurde losgetreten. Geschmacklosigkeit wurde dem Unternehmen vorgeworfen. Verschiedene Nutzer schrieben, sie bedauerten, schon jemals bei Spreadshirt etwas bestellt zu haben.

Unter anderem twitterte der Kabarettist Florian Schroeder:

Reaktion von Spreadshirt

Sonntagnachmittag entfernte Spreadshirt das Motiv aus den verfügbaren Designs und veröffentlichte eine Entschuldigung, die ein klein wenig halbherzig klingt:

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung
Artikelbild: mimikama / Screenshot Twitter


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