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Ein japanischer Fernsehsender wagte sich an ein Experiment und simulierte die Verbreitung von Keimen während eines Restaurantbesuchs.
So verbreitet sich das Coronavirus in Restaurants – Das Wichtigste zu Beginn:
In einem Experiment simulierte der japanische Sender NHK, wie Keime sich während eines Restaurantbesuchs verbreiten können. Das Video zeigt klar, wie wichtig es ist, Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten.
Regeln in einem Restaurant
Seit 15. Mai haben die Gastronomie-Betriebe in Österreich wieder geöffnet. Einhaltung von Abstandsregeln sind hier ein Muss. Die Selbstbedienung an Buffets ist nicht erlaubt.
Es ist verständlich, dass Viele sich nach der Normalität sehnen, die ihnen in den letzten Wochen und Monaten verwehrt blieb. Wie wichtig jedoch das Einhalten der vorgegebenen Regeln ist, zeigt nun ein Video.
Videoexperiment aus Japan
Der japanisch öffentlich-rechtliche Sender NHK hat sich – begleitet von Experten – an ein Experiment gewagt.
In einem Video wird ein Restaurantbesuch aufgezeichnet, bei dem gleichzeitig die Verbreitung von Keimen simuliert wird.
Zu Beginn werden die Hände eines Gastes mit einer Substanz behandelt, die das Coronavirus simulieren soll. Die unsichtbare, fluoreszierende Farbe kann nur unter Schwarzlicht gesehen werden.
Ausbreitung innerhalb eines Restaurants
Insgesamt befinden sich zehn Gäste im Lokal. „Gast Null“, der die Substanz an den Händen hat, bedient sich am Buffet, isst und unterhält sich währenddessen mit anderen Gästen am Tisch.
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Nach 30 Minuten enthüllt das Schwarzlicht die Misere. Man sieht die fluoreszierende Farbe auf Tellern, an Essensresten, überall auf den Tischen, auf der Kleidung und sogar in den Gesichtern der anderen Gäste.
Gegenversuch mit Hygienemaßnahmen
Ein zweites Experiment, das dieselbe Szenerie darstellt, wird gestartet. Nun jedoch unter der Einhaltung von Hygienemaßnahmen. Die „infizierte“ Person und auch die anderen Gäste wuschen sich vor und während des Essens die Hände, Tischutensilien wurden mehrfach ausgewechselt und gereinigt.
Man konnte feststellen, dass sich die fluoreszierende Substanz allein dadurch weit weniger ausbreitete.
Claudia Spiess ist Redakteurin und Designerin bei Mimikama,
Österreichs führender Faktencheck-Organisation. Sie verbindet
journalistische Sorgfalt mit visueller Kommunikation und trägt
zur verständlichen Aufbereitung von Faktenchecks bei.
Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum. Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG). Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein. (Mehr zur Arbeitsweise)
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