Verbraucherrechte: Halten sich Händler an Kündigungsfristen und Updatepflichten?

Erfahren Sie, wie Händler Kündigungsfristen und Updatepflichten einhalten. Mimikama zeigt, wo Verbraucherrechte noch verbessert werden müssen

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Seit dem Jahr 2022 haben Verbraucherinnen und Verbraucher die rechtliche Möglichkeit, Verträge bei automatischen Vertragsverlängerungen monatlich zu kündigen. Dazu gehören etwa Verträge im Bereich Online-Dating oder Zeitschriftenabos. Zugleich haben Anbieter digitaler Waren wie etwa Smartphones oder Smart TVs die Pflicht, ihren Kunden regelmäßige Software-Updates zur Verfügung zu stellen. 

Verbraucherzentrale prüft Einhaltung von Verbraucherrechten

In einer Stichprobe überprüfte die Verbraucherzentrale Bayern 29 Anbieter verschiedener Branchen auf die Einhaltung dieser Rechte.

„In den meisten Fällen wurden die neuen Regelungen zwar umgesetzt. Grundlegenden Verbesserungsbedarf sehen wir aber bei der Information der Verbraucher über die neuen verpflichtenden Softwareupdates“.

Tatjana Halm, Juristin bei der Verbraucherzentrale Bayern

Die Stichprobe machte deutlich, dass häufig nicht klar wird, wie Nutzer von Aktualisierungen erfahren und an die Updates gelangen.

Konsequenzen gezogen

Nach dieser Untersuchung wurden insgesamt vier Anbieter abgemahnt.

Die Stichprobe erfolgt im Rahmen des Bundesprojekts „Wirtschaftlicher Verbraucherschutz“, welches durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz gefördert wird.

Quelle:

Verbraucherzentrale Bayern

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