Jeder Dritte nutzt überall gleiches Passwort

Sichere Passwörter sind entscheidend für den Online-Schutz. Mimikama informiert über Risiken und gibt Tipps für effektives Passwort-Management

📖Wie erstellt man sichere Passwörter im Alltag? Antworten finden Sie im Leitfaden Passwörter schützen.
Mimikama braucht Verstärkung – hilf uns, eine weitere Person ins Team zu holen

Einfache Passwörter wie „123456“ oder „password“ tauchen nach wie vor auf den Listen der am häufigsten genutzten Passwörter auf. Zudem gibt ein Drittel der Internetnutzer (35 Prozent) in einer aktuellen Umfrage des Digitalverbands BITKOM anlässlich des „Ändere-Dein-Passwort“-Tages am 1. Februar an, dasselbe Kennwort bei verschiedenen Diensten zu verwenden.

Lang und bitte kompliziert

„Wer ein starkes Passwort verwendet und den Zugang wo möglich auch noch mit einer Zwei-Faktor-Authentifizierung abgesichert hat, muss sein Passwort eigentlich nicht regelmäßig ändern, sondern nur, falls es Hinweise des Anbieters auf mögliche Sicherheitsvorfälle gibt“.

Simran Mann, BITKOM-Sicherheitsexpertin

Dennoch sollte ein Kennwort sowohl aus Groß- und Kleinbuchstaben als auch aus Ziffern und Sonderzeichen bestehen. Es gilt: Je länger es ist, umso schwerer ist es durch Ausprobieren herauszufinden – zehn Zeichen sollten es aber schon sein. Begriffe, die sich im Wörterbuch finden, sollten nicht verwendet werden, ebenso wenig wie solche, die einen einfachen Bezug zur eigenen Arbeit oder Familie haben, wie etwa Geburtsdaten sowie Kinder- oder Tiernamen.

Manager und 2FA schützen

Aber auch Passwort-Manager, so rät der BITKOM weiter, können dabei helfen, gute Kennwörter für neue Dienste zu erstellen und die vorhandenen Passwörter zu verwalten. Dazu werden sie verschlüsselt abgespeichert, für den Zugang zu all seinen Passwörtern muss man sich dann nur noch ein Masterpasswort merken, sozusagen einen Generalschlüssel. Entsprechend stark sollte dieser dann auch sein, heißt es von den Sicherheitsexpertnen.

Eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) sollte ebenfalls unbedingt aktiviert sein. Nach der Eingabe des richtigen Passworts muss der User noch einen zusätzlichen Code angeben. Diesen bekommt der Nutzer zum Beispiel per SMS oder kann ihn mithilfe einer App auf dem Smartphone anzeigen. Der Vorteil: Selbst wenn das Kennwort in fremde Hände geraten sollte, bekommt ein Angreifer nur Zugang mit dem Handy des Kontoinhabers.

Quelle:

Pressetext
Schon gelesen? Ein Mimikama-Faktencheck: Ein Engel in den Wolken? Die „Look there!“-Videos auf TikTok!


Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein.
(Mehr zur Arbeitsweise)