Die Behauptung
Es wird behauptet, dass das Weltwirtschaftsforum (WEF) einen Vertrag mit LGBTQ+-Führern unterzeichnet hat, der Pädophile als rechtlich geschützte Minderheit anerkennt.
Falsch
Es gibt keinerlei Hinweise oder Belege für einen solchen Vertrag. Die Quelle der Behauptung ist eine Website, die für Falschmeldungen bekannt ist.
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- Behauptung in sozialen Netzwerken: Es wird verbreitet, das WEF und LGBTQ+-Führer hätten einen Vertrag über die Anerkennung von Pädophilen als geschützte Minderheit geschlossen.
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- Fehlende Beweise: Weder das WEF noch andere offizielle Quellen bestätigen die Existenz eines solchen Vertrags.
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- Quelle der Behauptung: Die Website „The Peoples Voice“, früher bekannt als „Newspunch“, ist bekannt für die Verbreitung von Desinformation.
Bewertung: Die Behauptung ist falsch.
In sozialen Netzwerken kursiert die absurde Behauptung, das Weltwirtschaftsforum (WEF) habe einen Vertrag mit LGBTQ+-Führern unterzeichnet, der Pädophile als rechtlich geschützte Minderheit anerkennt. Diese Falschmeldung ist nicht nur irreführend, sondern auch gefährlich. Es gibt keine Beweise für diese Behauptung, und sie stammt aus einer Quelle, die für Desinformation bekannt ist.
Verbreitete Behauptung:
Es wird behauptet, das Weltwirtschaftsforum (WEF) habe einen Vertrag mit LGBTQ+-Führern abgeschlossen, um Pädophile als „rechtlich geschützte Minderheit“ anzuerkennen. Diese Information soll aus einem nicht näher bezeichneten Dokument stammen.
Bewertung der Behauptung:
Ein Sprecher des Weltwirtschaftsforums bestätigte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, dass es einen solchen Vertrag nicht gibt. Auch eine Überprüfung der Website des WEF ergab keinen Hinweis auf eine solche Forderung oder Aussage.
Faktencheck:
Die Behauptung wurde von der für Falschmeldungen bekannten Website „The Peoples Voice“ verbreitet. (Hinweis: Stand 08.08.2024 ist die Webseite nicht erreichbar.) Diese Website, die früher unter dem Namen „Newspunch“ bekannt war, hat in der Vergangenheit wiederholt Fehlinformationen verbreitet. Der angebliche Vertrag und ein entsprechender Tweet des WEF existieren nicht und der angebliche Tweet weist zudem eine unpassende Schriftart und Position auf.
Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) hat bereits mehrfach Falschmeldungen von „The Peoples Voice“ widerlegt, die häufig das WEF (wir haben HIER erst kürzlich einen Fall aufgegriffen) und dessen Gründer Klaus Schwab betrafen. Auch Behauptungen über Wasserrationierungen und falsche Zitate hat die dpa überprüft und als falsch entlarvt.
Das Weltwirtschaftsforum ist nicht befugt, rechtliche Regelungen für Minderheiten zu treffen oder diesbezügliche Verträge abzuschließen. Solche Fragen werden weltweit von Organisationen wie den Vereinten Nationen diskutiert. Es bleibt auch unklar, wer die angeblichen „LGBTQ+-Führer“ sind.
Weitere Informationen:
- Die Vereinten Nationen sind die internationale Organisation, die weltweit für den Schutz von Minderheiten zuständig ist. Ihre Mitgliedstaaten bekennen sich zur UN-Charta, die als „Verfassung der Staatengemeinschaft“ gilt.
- Der Schutz und die rechtliche Anerkennung von Minderheiten werden auf globaler Ebene durch die UNO und die nationalen Gesetzgebungen geregelt, nicht durch das World Economic Forum.
- Die Verbreitung von Fehlinformationen über das WEF und LGBTQ+-Themen ist Teil einer breiteren Tendenz, irreführende und falsche Informationen zu verbreiten, um Misstrauen und Spaltung in der Gesellschaft zu säen.
Fazit
Es gibt keine Beweise für eine Vereinbarung zwischen dem WEF und LGBTQ+-Führern, Pädophile als geschützte Minderheit anzuerkennen. Die Behauptung stammt aus einer für Falschmeldungen bekannten Quelle und wurde bereits mehrfach widerlegt. Es ist wichtig, Informationen kritisch zu hinterfragen und sich auf verlässliche Quellen zu verlassen, um nicht Opfer von Desinformation zu werden.
Quelle: dpa
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Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
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