Mordkomplott gegen Donald Trump: US-Justiz klagt Iraner an

Neue Details zeigen das Ausmaß iranischer Mordkomplotte in den USA, die neben Trump auch gegen Regimekritiker und jüdische Bürger gerichtet waren.

Die Behauptung

Das US-Justizministerium erhebt Anklage gegen Farhad Shakeri und zwei weitere Männer. Die Gruppe soll vom Iran beauftragt worden sein, Donald Trump und die iranische Aktivistin Masih Alinejad zu ermorden.

Wahr

Die Ermittlungen des FBI und des US-Justizministeriums bestätigen den Verdacht: Eine direkte Mordbedrohung gegen Trump und Alinejad zeigt die aggressive Haltung des iranischen Regimes. Die US-Behörden sehen das Vorgehen des Irans als ernste Bedrohung für die nationale Sicherheit.

Kurze Faktenübersicht:

  • Anklage gegen drei Männer: Farhad Shakeri und zwei Komplizen sollen Mordanschläge auf Trump und Alinejad geplant haben.
  • Ermittlungen des FBI: Die Aussagen eines Angeklagten weisen auf eine glaubwürdige Bedrohung aus dem Iran hin.
  • Reaktion der US-Regierung: Justizminister Garland betont die nationale Bedrohung, die von Iran ausgehe.
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Iranisches Mordkomplott gegen Donald Trump und Masih Alinejad aufgedeckt

Das US-Justizministerium veröffentlichte Anklagen gegen Farhad Shakeri und zwei Mitangeklagte, die beschuldigt werden, Mordanschläge gegen den Donald Trump und die iranische Aktivistin Masih Alinejad geplant zu haben. Die FBI-Ermittlungen ergaben, dass die Verdächtigen vom Iran mit diesem Auftrag betraut worden seien. FBI-Direktor Christopher Wray bezeichnete die Anklagen als „dreiste Angriffe auf US-Bürger“ und eine Bedrohung für die nationale Sicherheit.

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Hintergrund der Mordpläne

Mordkomplott gegen Donald Trump: US-Justiz klagt Iraner an – mimikama.org
Quelle: https://twitter.com/DOJNatSec/status/1854967322072449032

Der iranische Verdächtige Farhad Shakeri, 51, der auch die afghanische Staatsbürgerschaft besitzt, gab bei FBI-Ermittlungen an, der Iran habe ihn kurz vor den Präsidentschaftswahlen beauftragt, die Ermordung Trumps vorzubereiten. Bereits Wochen zuvor war Trumps Wahlkampfteam vom US-Geheimdienst über „reale und konkrete Bedrohungen aus dem Iran“ informiert worden.

In einer zusätzlichen Anklage geht es um den geplanten Mord an Masih Alinejad, einer bekannten Regimekritikerin, die im US-Exil lebt und sich für die Rechte iranischer Frauen einsetzt. Die Anklage zeigt die fortwährende Gefahr für iranische Oppositionelle, selbst außerhalb des Irans verfolgt zu werden.

Mordkomplott gegen Donald Trump: US-Justiz klagt Iraner an – mimikama.org
Quelle: https://twitter.com/AlinejadMasih/status/1855183469393178626

Reaktionen und politische Dimension

US-Justizminister Merrick Garland sieht in den Mordplänen einen klaren Angriff auf die USA und unterstreicht die Bedrohung, die vom Iran ausgehe. Er betonte, dass die USA die Versuche des iranischen Regimes, amerikanische Bürger zu gefährden, nicht tolerieren werden. Donald Trump hatte während seiner Präsidentschaftszeit das Atomabkommen mit dem Iran aufgekündigt und Sanktionen verhängt, die das Verhältnis weiter belasteten.

Weitere Details:

  • Zusätzliche Verdächtige und Verhaftungen: Die beiden US-Staatsbürger, Carlisle Rivera („Pop“) aus Brooklyn und Jonathon Loadholt aus Staten Island, wurden in New York verhaftet und bereits angeklagt. Shakeri ist dagegen noch auf freiem Fuß und vermutlich im Iran.
  • Zielperson in New York: Neben dem Mordkomplott gegen Donald Trump und Masih Alinejad zielte der Plan auch auf eine weitere Person iranischer Herkunft, die im Exil lebt und als prominenter Kritiker des iranischen Regimes bekannt ist. Rivera und Loadholt hatten monatelang diese Person in New York observiert.
  • Mordauftrag durch Shakeri: Shakeri koordinierte seine Komplizen aus der Ferne und führte sie an Orte, an denen sich das potenzielle Opfer häufig aufhält, u.a. Fairfield University. Er motivierte seine Komplizen durch Zahlungen und Anweisungen, geduldig auf die richtige Gelegenheit zu warten.
  • Weitere Ziele und finanzielle Angebote: Shakeri gab an, dass er außerdem beauftragt wurde, zwei jüdische US-Bürger und israelische Touristen in Sri Lanka zu beobachten und anzugreifen. Er soll 500.000 US-Dollar für den Mord an einem dieser Ziele angeboten bekommen haben.
  • Strafrechtliche Anklagen: Die Anklage umfasst mehrere schwere Straftaten, darunter „murder-for-hire“ und Unterstützung einer ausländischen Terrororganisation (IRGC). Die Höchststrafen für die Anklagen belaufen sich auf bis zu 20 Jahre.

Fazit zum Thema Mordkomplott gegen Trump und Alinejad

Der aktuelle Fall verdeutlicht die strategische Bedrohung, die vom iranischen Regime ausgeht, und die Dringlichkeit, auf solche Bedrohungen mit strikten Maßnahmen zu reagieren. Die Anklagen sind nicht nur ein Warnsignal, sondern ein weiteres Zeichen für die geopolitischen Spannungen zwischen den USA und dem Iran.

Quelle: Justice.gov (Press Release Number: 24-1407)

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