Die Behauptung
Ein Poster an einer Londoner Bushaltestelle zeigt Elon Musk mit einem Tesla-Fahrzeug und enthält Anspielungen auf Nazi-Symbole sowie das Jahr 1939, um ihn für seine politischen Verbindungen zu kritisieren. Die Aufschrift “GOES FROM O TO 1939 IN 3 SECONDS TESLA THE SWASTICAR”
Wahr
Wahr. Das Poster wurde von der Gruppe „Everyone Hates Elon“ installiert und kritisiert Elon Musk für seine Unterstützung der AfD in Deutschland sowie für umstrittene Gesten während der Amtseinführung von Präsident Trump.
Kurze Faktenübersicht:
-
Provokantes Poster: Ein Poster in London zeigt Elon Musk mit Anspielungen auf Nazi-Symbole und das Jahr 1939.
-
Verantwortliche Gruppe: Die Aktivistengruppe „Everyone Hates Elon“ bekannte sich zu der Aktion.
-
Kritikpunkte: Musk wird für seine Unterstützung der rechtsextremen AfD in Deutschland und für umstrittene Gesten während der Amtseinführung von Präsident Trump kritisiert.
Das provokante „Swasticar“-Poster: Eine gezielte Aktion
Ende Februar 2025 tauchte an einer Bushaltestelle in London, Ecke Pollard Row und Bethnal Green Road, ein auffälliges Poster auf. Es zeigte Elon Musk, CEO von Tesla, wie er mit ausgestrecktem rechten Arm neben einem Tesla-Fahrzeug steht. Der begleitende Text lautete: „Beschleunigt von 0 auf 1939 in 3 Sekunden. Tesla. Der Swastikawagen.“ (GOES FROM O TO 1939 IN 3 SECONDS TESLA THE SWASTICAR) – Diese Darstellung spielt offensichtlich auf die Swastika, ein Symbol des nationalsozialistischen Deutschlands, und das Jahr 1939, den Beginn des Zweiten Weltkriegs, an.
Die Gruppe „Everyone Hates Elon“ übernahm die Verantwortung für dieses Poster und veröffentlichte am 24. Februar ein Video auf Instagram und TikTok, das die Installation des Posters zeigt. In den Beiträgen wurde betont, dass es sich um eine Parodie handelt. Die Beiträge erhielten zusammen Hunderttausende Likes und Millionen von Aufrufen.
Hintergründe: Musks politische Verbindungen
Elon Musk geriet in die Kritik, nachdem er öffentlich die Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) unterstützte. In einem Livestream mit der AfD-Vorsitzenden Alice Weidel äußerte Musk: „Nur die AfD kann Deutschland retten.“ Diese Unterstützung führte zu Besorgnis über einen möglichen Rechtsruck in Deutschland.
Zudem sorgte Musk für Aufsehen, als er während der Amtseinführung von Präsident Trump am 20. Januar 2025 eine Geste machte, die von einigen als Nazi-Gruß interpretiert wurde. Obwohl Musk diese Vorwürfe zurückwies und als „tired attack“ bezeichnete, führte der Vorfall zu weiterer Kritik.
Kritische Analyse: Die Botschaft des Posters
Das Poster in London nutzt provokative Symbolik, um auf Musks umstrittene politische Positionen und Handlungen hinzuweisen. Durch die Verbindung von Tesla mit der Swastika und dem Jahr 1939 wird eine starke Kritik an Musks Unterstützung für eine Partei mit rechtsextremen Tendenzen geäußert. Die Darstellung zielt darauf ab, die Öffentlichkeit auf mögliche Gefahren hinzuweisen, die mit der Unterstützung solcher politischen Bewegungen verbunden sind.
Reaktionen und Konsequenzen
Die Aktion von „Everyone Hates Elon“ erhielt breite Aufmerksamkeit in den sozialen Medien. Viele Nutzer äußerten Zustimmung zur Kritik an Musk, während andere die Methode als zu extrem empfanden. Unklar bleibt, ob die Installation des Posters von einer Werbefirma genehmigt wurde. Ein Sprecher von Clear Channel, einem Anbieter von Bushaltestellenwerbung im Vereinigten Königreich, erklärte, dass der betreffende Werbeplatz nicht zu ihrem Unternehmen gehöre.
Fazit
Das provokante Poster in London wirft ein Schlaglicht auf die wachsende öffentliche Kritik an Elon Musks politischen Aktivitäten. Durch die Unterstützung der AfD und umstrittene öffentliche Gesten hat Musk eine Debatte über die Verantwortung von Führungskräften und öffentlichen Persönlichkeiten in politischen Fragen ausgelöst. Die Aktion von „Everyone Hates Elon“ verdeutlicht, wie Kunst und Satire genutzt werden können, um politische Aussagen zu kommentieren und Diskussionen anzuregen.
Lesen Sie auch: Tesla mit Hakenkreuz: Altes Foto sorgt für Aufregung
Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein.
(Mehr zur Arbeitsweise) Welche Quellen wir verwenden und was für uns kein Beleg ist, steht auf unserer Quellenseite.
