Die Behauptung
Eine „Nachrichtenseite“ behauptet, Moderatorin Maybrit Illner habe in einer Live-Sendung ein geheimes Regierungssystem zur „finanziellen Unabhängigkeit“ enthüllt. Friedrich Merz soll darin ein KI-Projekt namens „Vumon Vision“ oder „Doribax Vision“ bestätigt haben.
Aufgestellt von: Unbekannt
Falsch
Falsch – der gesamte Inhalt ist erfunden.
Die beschriebene Szene hat nie stattgefunden. Es handelt sich um einen typischen Betrugsversuch mit gefälschtem Nachrichtentext, um Menschen auf eine Fake-Investmentseite zu locken.
Die Fakten dahinter
Es gibt keine Aufzeichnung, keine Presseberichte und keine Hinweise darauf, dass eine derartige „Maybrit-Illner“-Sendung ausgestrahlt wurde.
- In der ZDF-Mediathek und im offiziellen ZDF-Presseportal finden sich keinerlei Inhalte mit diesem Thema.
- Weder Friedrich Merz noch Maybrit Illner oder das ZDF haben je ein „System Vumon Vision“ oder „Doribax Vision“ erwähnt.
- Die angeblichen Zitate sind vollständig erfunden – sie stammen aus Textbausteinen, die in mehreren Ländern unter wechselnden Namen kursieren.
Die Webseite „Doribax Vision“ (oder ähnliche) führt auf Betrugsseiten, die mit KI- oder Regierungsprojekten werben und eine Mindesteinzahlung von 250 Euro verlangen.
Ziel ist, Nutzer:innen zum Überweisen von Geld oder persönlichen Daten zu bewegen.
Mehrere Verbraucherschutzstellen, u. a. die Verbraucherzentrale NRW und die BaFin, warnen regelmäßig vor genau dieser Masche.
Typische Merkmale:
- angebliche „geheime Regierungsprojekte“ oder „verbotene TV-Enthüllungen“
- gefälschte Interviews mit bekannten Persönlichkeiten
- eingebettete Links zu „Registrierungen“ oder „Zugang sichern“
- unrealistische Renditeversprechen („20–30 % pro Monat“)
- „Verdienen Sie über €950 täglich“
Diese Inhalte stammen nicht von Nachrichtenredaktionen, sondern werden automatisch generiert und über Werbeanzeigen oder Fake-Artikel verbreitet.
Wirkung & Mechanismus
Solche Falschmeldungen nutzen Vertrauen in bekannte Gesichter (Illner, Merz, Scholz, Musk) und kombinieren es mit emotionalem Druck: Angst, etwas zu verpassen („Letzte Chance“, „Zugang bald gesperrt“).
Sie simulieren journalistische Glaubwürdigkeit durch Zitate, Zeitstempel und erfundene Dialoge, um Seriosität vorzutäuschen.
Psychologisch funktioniert das nach dem Muster: „Wenn etwas verboten klingt, muss es wertvoll sein.“ – ein klassischer Köder für Investmentbetrug.
Fazit
Die Behauptung ist frei erfunden.
Es gab keine Sendung, kein Geheimprojekt und kein „Vumon Vision“.
Die Geschichte dient allein dazu, Menschen auf betrügerische Seiten zu locken und Geld oder Daten zu stehlen.
Finger weg von jeglichen Links oder Einzahlungen.
🟩 Faktenbarometer
❌ Falsch.
Es existiert kein Regierungsprojekt „Vumon Vision“. Der Text ist Teil einer bekannten Betrugsmasche mit gefälschtem Prominentenbezug und unrealistischen Versprechen.
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Betrug mit Fake-Seiten weiter hoch im Kurs | tagesschau.de
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Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein.
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