Facebook animiert Profilbilder mit Meta AI

Meta führt neue KI-Funktionen ein, mit denen Profilbilder, Stories und Textbeiträge auf Facebook animiert oder visuell verändert werden können. Die Neuerungen werden schrittweise ausgerollt.

💬Wie erkennt man Facebook-Betrug im Alltag? Antworten finden Sie im Leitfaden Facebook-Betrug.

Das neue Profilfoto ist hochgeladen, der Bildausschnitt stimmt – doch es bleibt ein statisches Bild. Genau hier setzt eine neue Funktion an, die Meta seit dem 10. Februar 2026 schrittweise auf Facebook einführt. Künftig können Nutzer ihr Profilbild mithilfe von Meta AI animieren lassen.

Die Neuerungen betreffen nicht nur Profilbilder, sondern auch Storys, Erinnerungen und Textbeiträge im Feed. Ziel sei es laut Unternehmen, den kreativen Ausdruck auf der Plattform zu erweitern und Beiträge visuell ansprechender zu gestalten.

Animation für animiert Profilbilder

Im Mittelpunkt steht die Möglichkeit, ein bestehendes Profilfoto in eine kurze Animation umzuwandeln. Nutzer können aus mehreren vorgegebenen Effekten wählen, darunter „natural“, „party hat“, „confetti“, „wave“ und „heart“.

Facebook animiert Profilbilder mit Meta AI
Facebook-Animation mit Meta AI (Quelle: Meta)

Nach Angaben von Meta wird das ausgewählte Foto mithilfe von Meta AI in eine bewegte Version umgewandelt. Für optimale Ergebnisse empfiehlt das Unternehmen ein Bild mit einer einzelnen Person, die frontal zur Kamera blickt und gut erkennbar ist. Gegenstände im Vordergrund oder verdeckte Gesichter können das Resultat beeinträchtigen.

Die Fotos lassen sich entweder direkt aus der eigenen Galerie auswählen oder aus bereits auf Facebook hochgeladenen Bildern. Das animierte Profilbild kann anschließend im Profil angezeigt und im Feed geteilt werden. Weitere Animationen sollen im Laufe des Jahres ergänzt werden.

Restyle für Storys und Erinnerungen

Auch für Storys und die Funktion „Erinnerungen“ führt Meta eine KI-gestützte Erweiterung ein. Mit „Restyle“ können Fotos visuell verändert werden.

Facebook animiert Profilbilder mit Meta AI
Facebook-Animation mit Meta AI (Quelle: Meta)

Dabei stehen vorgefertigte Stiloptionen zur Verfügung, etwa im Anime- oder Illustrationsstil. Zusätzlich können Nutzer Anpassungen bei Stimmung, Licht, Farben oder Hintergründen vornehmen. Beispiele sind „glowy“ als Mood, „ethereal“ als Lichtoption oder Kulissen wie Strand oder Stadtlandschaft.

Alternativ können eigene Textanweisungen eingegeben werden, die Meta AI interpretiert und entsprechend umsetzt. Die Restyle-Funktion erscheint, nachdem ein Foto in Storys hochgeladen oder eine Erinnerung zur Story hinzugefügt wurde.

Bewegte Hintergründe für Textbeiträge

Auch reine Textposts erhalten eine neue Gestaltungsmöglichkeit. Beim Erstellen eines Beitrags im Feed kann über ein Symbol ein statischer oder animierter Hintergrund ausgewählt werden.

Zur Auswahl stehen verschiedene Designs, darunter bewegte Motive wie fallende Blätter oder Wellen. Künftig sollen auch saisonale Hintergründe verfügbar sein, um Beiträge thematisch anzupassen.

Die Funktion wird nach Angaben des Unternehmens schrittweise eingeführt und steht daher nicht sofort allen Nutzern zur Verfügung.

Schrittweise Einführung

Meta betont, dass die neuen Werkzeuge dazu beitragen sollen, Inhalte persönlicher und ausdrucksstärker zu gestalten. Technische Details zur konkreten Funktionsweise der KI nennt das Unternehmen in der Ankündigung nicht.

Wie bei früheren Funktionsupdates erfolgt die Einführung gestaffelt. Ob eine Option bereits verfügbar ist, hängt vom jeweiligen Konto und der Region ab.

Mit den neuen KI-Elementen erweitert Facebook sein bestehendes Kreativangebot. Die Funktionen ergänzen bekannte Formate wie Storys und personalisierte Hintergründe – nun um animierte und KI-gestützte Varianten.

Quellen

MEDIA
Mimikama
Kein Datum angegeben
MEDIA
Mimikama
Kein Datum angegeben
MEDIA
Mimikama
Kein Datum angegeben


Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein.
(Mehr zur Arbeitsweise)