Achtung Fake: Abmahnungen zu Erotikfilmen in Umlauf

Aktuell erhalten Verbraucher:innen mehrseitige und professionell anmutende Abmahnungen wegen angeblichen Urheberrechtsverletzungen bei Pornofilmen.

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Autor: Claudia Spiess

Verbraucherzentrale warnt vor falschen Zahlungsaufforderungen

Aktuell erhalten Brandenburger Verbraucher:innen mehrseitige und professionell anmutende Abmahnungen wegen angeblichen Urheberrechtsverletzungen, versendet von der vermeintlichen Kanzlei Duvenhoff, Lombardi & Cie. Die Absender hoffen offenbar darauf, dass die angeschriebenen Verbraucher:innen aus Scham einen Betrag von mehr als 700 Euro bezahlen. Die Verbraucherzentrale Brandenburg (VZB) rät Betroffenen, nicht zu reagieren und auf keinen Fall zu zahlen.

Einige Verbraucher:innen in Brandenburg erhielten in letzter Zeit Post von der Kanzlei Duvenhoff, Lombardi & Cie, angeblich versendet im Auftrag der Firma MG Premium Ltd. aus Zypern. Den Betroffenen wird vorgeworfen, einen Pornofilm öffentlich zum Download angeboten zu haben. Die Überweisung soll nach Irland erfolgen. Die IBAN zur Überweisung beginnt mit dem Kürzel IE. Der Betrag beläuft sich laut den der VZB vorliegenden Schreiben auf satte 747,60 Euro.

„Diese Abmahnungen sind frei erfunden. Die Kanzlei, die die Verbraucher:innen anschreibt, existiert nach unseren Recherchen nicht unter der angegebenen Berliner Adresse. Betroffene sollten sich von dem Schreiben nicht unter Druck setzen lassen und auf keinen Fall zahlen.“

Stefanie Kahnert, Juristin bei der VZB

Ein weiteres Indiz, dass es sich um ein betrügerisches Schreiben handelt, ist die Aufforderung, Geld auf ein ausländisches Konto zu überweisen.

„Zu erkennen sind ausländische Bankverbindungen daran, dass die IBAN nicht mit den Buchstaben DE für Deutschland beginnt.“

Stefanie Kahnert, Juristin bei der VZB.

Aber Vorsicht: Nicht jede Abmahnung zu einer Urheberrechtsverletzung ist frei erfunden

„Grundsätzlich sollten Verbraucher:innen umgehend reagieren und sich juristische Unterstützung holen, wenn eine Abmahnung ins Haus flattert.“

erklärt Stefanie Kahnert, Juristin bei der VZB.

Wer unsicher ist, ob es sich um eine echte Abmahnung oder ein Fake-Anschreiben handelt, kann sich bei der VZB beraten lassen:

Vor-Ort- oder Telefonische Beratung, Terminvereinbarung erforderlich unter 0331 / 98 22 999 5 (Mo bis Fr, 9 bis 18 Uhr) oder online Terminbuchung, E-Mailberatung HIER

Quelle:

Verbraucherzentrale Brandenburg
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