Dubiose Verkäufer auf Amazon verlangen oftmals, die Bezahlung für einen Artikel nicht über die Plattform, sondern per Mail zu regeln. Auf keinen Fall darauf eingehen!
Beim Online-Shopping erkennen Sie betrügerische Angebote meist daran, dass die Preise weit unter jenen der Konkurrenz liegen. Das gilt auch für Amazon. Allerdings gibt es hier noch zwei weitere Merkmale, an denen Sie unseriöse HändlerInnen erkennen können – und zwar an der Kommunikation per Mail und an der externen Zahlungsabwicklung!
Sie sollen den Kauf per E-Mail abwickeln?
Werden Sie auf der Plattofrm aufgefordert, die HändlerInnen per E-Mail zu kontaktieren, sollten Sie lieber die Finger von einer Bestellung lassen. Meist stecken Kriminelle dahinter. Diese erklären Ihnen, dass Sie die Bestellung keinesfalls über Amazon tätigen sollen. Stattdessen müssen Sie Ihren Namen und die Lieferadresse per E-Mail übermitteln. Die Bestellung würde dann von den HändlerInnen direkt an Amazon weitergeleitet werden.
Als Grund für diese externe Kommunikation geben die BetrügerInnen an, dass auf Amazon falsche Angaben zum Produkt zu finden sind – zum Beispiel zeigt Amazon ein Produkt als gebraucht an, obwohl es neu und original verpackt wäre. Ein anderer Grund, der gerne genannt wird: Nur über die direkte Bestellung bei den HändlerInnen, könnte versandkostenfrei geliefert werden.
Sie sollen den Betrag auf ein externes Konto überweisen?
Wer Name und Lieferadresse an die Kriminellen sendet, erhält anschließend eine Bestellbestätigung von Amazon. Zumindest sieht es auf den ersten Blick so aus.

Wenn Sie sich die E-Mail jedoch genauer ansehen, können Sie erkennen, dass es sich um Betrug handelt:
- Die Zahlung wird nicht über Amazon abgewickelt. Stattdessen ist in diesem Fall ein estnisches Privatkonto angegeben, auf das Sie das Geld überweisen sollen. Spätestens, wenn Sie aufgefordert werden das Geld auf ein privates Bankkonto zu überweisen, sollten Sie die Kaufabwicklung abbrechen!
- Die E-Mail ist voller Rechtschreib- und Grammatikfehler. Auch wenn mal ein Fehler passieren kann, in einem offiziellen Amazon-Mail würden sich wohl nicht so viele Fehler finden, wie in dem Mail der BetrügerInnen!
- Die E-Mail-Adresse gehört nicht zu Amazon. Die E-Mail stammt nicht von bestellbestaetigung@amazon.de, sondern von bestellbestaetigung@amazon.de.923401254862.302498.com!
Sie haben überwiesen?
Wenn Sie bereits überwiesen haben, ist Ihr Geld wohl verloren. Sie können trotzdem versuchen Ihr Geld zurückzubekommen:
- Kontaktieren Sie Ihre Bank. Erklären Sie, dass Sie Opfer einer Betrugsmasche wurden! Vielleicht ist eine Rückholung des Geldes noch möglich.
- Kontaktieren Sie den Amazon-Kundenservice. Melden Sie den Betrug. Außerdem können Sie auch hier von Ihrem finanziellen Verlust berichten. Da die Zahlung nicht über Amazon abgewickelt wurde, ist eine Rückerstattung sehr unwahrscheinlich. Möglicherweise können Sie sich aber auf eine Kulanzlösung einigen.
- Erstatten Sie kostenlose Strafanzeige bei der Polizei.
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Artikelbild: max.ku / Shutterstock.com
Quelle: Watchlist Internet
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