Apple entfernt Russlands größtes Social-Media-Netzwerk aus dem App Store

Technologieriese Apple hat alle wichtigen Apps des russischen Tech-Konzerns VK aus seinem App Store verbannt. Das geht aus einer Mitteilung hervor, die VK, zu dem unter anderem die größte Social-Media-Plattform Russlands gehört, auf der eigenen Website veröffentlicht hat. Demnach können VK-Programme nun nicht mehr heruntergeladen oder aktualisiert werden, was für alle iPhone-Besitzer im Land einen drastischen Einschnitt der Funktionalität und Sicherheit bedeuten könnte.

Ministerium untersucht Fall

„Einige VK-Anwendungen werden von Apple blockiert“, heißt es im Statement auf der VK-Website. Die Folgen für russische iPhone-Nutzer seien dramatisch. Diese hätten derzeit nur einen eingeschränkten Zugriff auf die fünft populärste Website in ganz Russland. Neben dem sozialen Netzwerk VK (ehemals „Vkontakte“) seien aber noch andere Programme des Unternehmens wie etwa „Mail.ru“, „VK Music“ und das Shopping-Portal „Youla“ von der Sperre betroffen.

Laut russischem Ministry of Digital Development, Communications and Mass Media werden derzeit die konkreten Ursachen für die Verbannung aus Apples App Store untersucht. Man wolle sich die Gründe für die Löschung von VK-Apps und Entwickler-Accounts angesichts „der besonderen sozialen Bedeutung und der Folgen für die Nutzung der betroffenen Services sehr genau ansehen“. In Googles Play Store seien alle VK-Produkte weiterhin uneingeschränkt verfügbar.

VK hat seine Kunden gewarnt

Der staatlichen russischen Nachrichtenagentur „Interfax“ zufolge hat VK seine Kunden bereits davor gewarnt, dass es bei den von Apple gesperrten Apps zu „Schwierigkeiten beim Senden und Empfangen von Benachrichtigungen sowie bei der Abwicklung von Zahlungen“ kommen könnte. Trotzdem bemüht man sich um eine Beruhigung der Lage. „Die VK-Anwendungen werden auch weiterhin auf Apple-Geräten funktionieren. Außerdem ist die mobile Version der Website m.vk.vom und die Desktop-Version in vollem Funktionsumfang nutzbar“, betont das Unternehmen.

Quelle:

PTE

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